Halveraner Kirmes

„Flasher“-Fahrgäste in 70 Metern Höhe gefangen

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20 Minuten mussten Sabrina Wolter und Selma Zornic sowie diese beiden Männer in rund 70 Metern Höhe ausharren, nachdem der „Flasher“ gestern Abend aufgrund eines technischen Defekts ausgefallen war. - Fotos: Diederich

Halver -  Schock-Moment am letzten Kirmestag: Auf dem Fahrgeschäft „Flasher“ ging für 20 Minuten nichts mehr: Ein technischer Defekt, so teilte der Betreiber mit, machte gegen 20 Uhr ein Weiterfahren unmöglich.

Nach einem Fahrgastwechsel ließen sich die Sicherheitsbügel in der unteren Gondel nicht mehr schließen. Zwar blieben die Bügel in der oberen Gondel in 70 Metern Höhe fest verschlossen, der „Flasher“ fuhr aber nicht mehr weiter. Mehrere Fahrgäste mussten so rund 20 Minuten unfreiwillig die Aussicht genießen. Ein Mitarbeiter des Betreibers Hanstein aus Bremen kletterte an dem Fahrgeschäft hinauf, um den Defekt zu beheben. Kurz darauf hatten alle Fahrgäste wieder festen Boden unter den Füßen. Allerdings dauerte es noch rund eine Stunde, bis der „Flasher“ wieder problemlos seine Runden fortsetzte.

Ein Mitarbeiter des Betreibers Hanstein kletterte den „Flasher“ hinauf, um den technischen Defekt zu beheben.

„Es war ganz schön kalt und windig. Und etwas Angst haben wir auch bekommen, als wir so lange dort oben festsaßen“, sagten Selma Zornic und Sabrina Wolter nach diesem Erlebnis. Die beiden Mädchen mussten 20 Minuten hoch über Halvers Dächern ausharren. Als Entschädigung erhielten alle beteiligten Fahrgäste eine Freifahrt.

Ansonsten verlief der Finaltag der 371. Halveraner Kirmes jedoch reibungslos. Mit Sonne, vielen hunderten Besuchern und glücklichen Kindern ging die Kirmes am Montag mit dem Familientag zu Ende und fand traditionell am späten Abend ihren krönenden Abschluss mit einem Feuerwerk.

Es war ein Kirmeswochenende, das nicht zuletzt dank des ausgesprochen guten Wetters Besuchern, Ausstellern und Organisatoren in bester Erinnerung bleiben wird. Einige Betreiber aber hatten nach eigener Aussage mit geringen Fahrgastzahlen zu kämpfen, was dem zugeteilten Standort zu schulden gewesen sei, sagten sie gegenüber dem AA.

Die Kirmes in Halver ist nicht nur Anziehungspunkt für Rummelfans aus Nah und Fern. Vor allem am Freitag- und Samstagabend trafen sich Bürger und ehemalige Halveraner an den Bierständen und feierten friedlich und ausgelassen bis zur Sperrstunde um 3 Uhr morgens. 

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