Lynker wird Logistik zur Susannenhöhe auslagern

Die gut 11 300 Quadratmeter große Fläche mit der handschriftlichen Kennzeichnung 9 gehört der Otto Lynker GmbH, die dort eine neue Lagerhalle baut.

Halver - Der untere in Richtung Bundesstraße 229 gelegene Teil des rund 87.000 Quadratmeter großen neuen Gewerbegebiets an der Susannenhöhe dürfte Ende dieses Jahres größtenteils bebaut sein.

Von Det Ruthmann

Denn nach der Firma Markes, deren Produktionshalle und Verwaltungstrakt im Rohbau schon steht, wird die alteingesessene Otto Lynker GmbH eine Lagerhalle errichten. Das Unternehmen mit Sitz „In der Hälver“, das technische Kunststoffprodukte für die Auto- und Elektro-Industrie sowie für den Heizungs- und Sanitärbereich herstellt, hat in Oeckinghausen ein etwa 11 300 Quadratmeter großes Grundstück erworben.

Auf der Hälfte dieser Fläche soll Anfang Oktober mit dem Bau einer Lagerhalle begonnen werden. Am Standort „In der Hälver“ gebe es, so Christiane Zimmer, Geschäftsführerin des Unternehmens, gegenüber dem Allgemeinen Anzeiger, keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr. Auf der einen Seite würden die Landesstraße, auf der anderen der Bach An- oder Neubauten unmöglich machen.

Aus diesem Grund hat die Firma Lynker nun die Gelegenheit ergriffen und die in der Nähe des Hauptstandorts gelegenen Flächen erworben. Das biete einerseits die Möglichkeit, ein modernes Lager zu errichten und die Logistik auszulagern. Auf der anderen Seite können künftig die Flächen „In der Hälver“ für die Produktion genutzt werden.

Darüber hinaus steht der Lynker GmbH an der Susannenhöhe noch einmal so eine große Fläche für Erweiterungen zur Verfügung, wie sie in Kürze für die Lagerhalle verwendet wird. Geschäftsführerin Zimmer geht davon aus, dass die Lagerhalle noch in diesem Jahr fertiggestellt wird, so dass das Unternehmen spätestens zu Beginn des nächsten Jahres die Logistik auslagern kann.

Auf Seiten der Stadt – dies wurde beim Besuch der Firma Markes von Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, Kämmerer Markus Tempelmann und Bau-Fachbereichsmitarbeiter Christoph Stillger deutlich – ist die Freude groß, dass das neue Gewerbegebiet an der Susannenhöhe so schnell realisiert werden konnte. Dies sei insbesondere den Mitarbeitern des Fachbereichs Bauen und Wohnen zu verdanken. Stillger gab das Lob gleich weiter an die entsprechende Abteilung des Märkischen Kreises, wo das Verfahren ebenfalls schnell abgeschlossen wurde.

Mittlerweile sind knapp die Hälfte der Flächen an der Susannenhöhe (47 Prozent) verkauft. Für weitere gebe es schon Reservierungen, daher müsse man sich schon jetzt Gedanken machen, so der Bürgermeister, wo künftig Gewerbeflächen ausgewiesen werden können. Bernd Eicker befürchtet jedoch, dass sich solch ein Verfahren nicht so einfach abwickeln lässt, sondern deutlich mehr Probleme bereiten wird.

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