Schwieriges Geschäftsjahr 2019

Großes Unternehmen im MK verzeichnet Umsatzrückgang - das ist der Grund

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Die Escha-Gruppe verzeichnete Umsatzrückgang.

Halver - Die Escha-Gruppe in Halver verzeichnet einen Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2019. Erst im Juni wurde der Standort erweitert.

Nach sechs starken Wachstumsjahren musste die Escha-Gruppe in Halver im Geschäftsjahr 2019 erstmals einen Umsatzrückgang verzeichnen. Mit rund 70 Millionen Euro lag der konsolidierte Gesamtumsatz unter dem Vorjahresniveau, teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Die angespannte Wirtschaftslage in den Branchen Maschinenbau und Automatisierungsindustrie sorgte für Umsatzeinbußen. Andere Märkte wie zum Beispiel Renewables und Transportation entwickelten sich hingegen positiv für Escha.

Die Anzahl der Beschäftigten ging leicht zurück. Im Jahr 2019 arbeiteten weltweit 850 Mitarbeiter für das Familienunternehmen. Das sind 50 weniger als in 2018. „Das Geschäftsjahr 2019 war kein Selbstläufer. Nach einer langen Wachstumsphase und zwei überaus starken Jahren in 2017 und 2018 konnten wir unseren Umsatzplan für 2019 nicht ganz erreichen. 

Das Ziel verfehlt

Das ursprüngliche Ziel haben wir um rund drei Prozent verfehlt. Die negativen Einflüsse durch Handelszölle, die allgemeine Unsicherheit in Bezug auf den Brexit und der strukturelle Wandel in der Automobilindustrie haben die generelle Marktsituation beeinflusst und sind auch an unserem Unternehmen nicht spurlos vorbeigegangen“, sagt Marco Heck, Geschäftsführer der Escha- Gruppe. 

Blick in die Zukunft 

Gleichzeitig schaut Heck in die Zukunft: „Die Digitalisierung und Automatisierung der Industrie bieten Escha in der Zukunft viele Chancen. In der industriellen Kommunikation existiert ein branchenübergreifender Trend zu mehr Teilnehmern und höherem Datenvolumen. Genau dort setzen wir mit unseren Produkten an.“ Weitere Wachstumsfelder liegen für Escha in den Bereichen Intralogistik, Renewabels und Transportation. In diesen Branchen sei eine steigende Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Steckverbindern und Kabeln zu erkennen, die die Sicherheit hoher Schutzklassen mit den Vorteilen konfektionierter Anschlusstechnik vereinen würden , heißt es vonseiten des Unternehmens in der Mitteilung. 

Im Juni 2019 hat die Escha-Gruppe einen rund 5000 Quadratmeter großen Erweiterungsbau ihres Fertigungs- und Logistikzentrums am Stammsitz in Halver in Betrieb genommen. Dadurch konnten Teilbereiche der Fertigung neu strukturiert und alle produktionsnahen Abteilungen unter einem Dach vereint werden, heißt es. Um der gestiegenen Nachfrage in China zu begegnen, wurde die dortige Fertigung ebenfalls vergrößert.

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