Mit finanziellem „Kraftakt“ ins digitale Zeitalter

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Nun ist auch der dritte Informatikraum mit neuen Rechnern ausgestattet. Neben den Schülern freuen sich die Unterstützer (hintere Reihe von links) Edith Feld-Droste vom Café Pixel, Schulleiter Paul Meurer, Fördervereinsvorsitzender Markus Turck sowie die Lehrer Carsten Turck und Stephan Draheim. ▪

HALVER ▪ Das digitale Zeitalter ist im Anne-Frank-Gymnasium (AFG) längst angebrochen. Doch noch nie gab es so viele Möglichkeiten, an der Kantstraße am Computer zu arbeiten: Das AFG verfügt nun über mehr als 100 entsprechende Arbeitsplätze.

Rund 40 000 Euro haben Schule, Förderverein und Sponsoren in die Einrichtung der drei Informatikräume investiert.

„Uns war es wichtig, für den nun doppelten Abiturjahrgang genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stellen zu können“, begründete Schulleiter Paul Meurer gestern die verstärkte Konzentration auf die technische Infrastruktur der Schule. „Nun können wir eine vernünftige Ausbildung in diesem Bereich anbieten – und kommen damit auch den Wünschen vieler Eltern nach.“

Markus Turck, Vorsitzender des AFG-Fördervereins, blickte indes auf einen wahren „Kraftakt“ zurück, der ohne die Unterstützung Vieler nicht hätte gemeistert werden können. So war nicht nur der Förderverein in das Projekt involviert, sondern auch das Café Pixel, das mit einem Teil seiner Einnahmen die Erneuerung des alten Informatikraumes unterstützt hatte. Allein dieses Projekt habe mit rund 10 500 Euro zu Buche geschlagen, hieß es gestern. Und nicht nur indirekt, sondern auch direkt haben die Schüler einen Anteil an der neuen Technik: Ein großer Teil des Geldes aus der Spendenwanderung floss in Computer, Bildschirme & Co. – der Rest kommt, wie berichtet, dem Sahelzonen-Verein zugute.

Markus Turck begrüßte die Anschaffung allerdings nicht nur als engagierter Vertreter des Fördervereins, sondern auch als Unternehmer: Der Geschäftsführer der Firma Turck weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, besonders im Bereich Technik gut ausgebildete Fachkräfte zu rekrutieren. „Diesen Ausbildungszweig müssen wir massiv stärken, denn er macht eine der Stärken des Standorts Deutschland aus“, so Turck.

Schulleiter begrüßt

neue Lehrkräfte

Doch selbst die beste Technik kann Schüler noch nicht bestmöglich auf das Abitur vorbereiten – und so freute sich Paul Meurer gestern auch, neue Lehrkräfte an seiner Schule begrüßen zu können. Mit Beginn des neuen Schuljahres haben Eva Franke (Latein, Französisch), Maja Mahn (Mathe, Sport) und Alexander Spiller (Englisch, Französisch) ihren Dienst am AFG angetreten. Als Elternzeitvertretung gehört Friederike Ullenbaum (Französisch, Geschichte) zum Kollegium. Und auch eine Praktikantin, die kurz vor dem Ende ihres Lehramtsstudiums steht, gehört nun für ein Jahr mit zum Team: Lena Gäbler wird am AFG Praxisluft schnuppern.

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