Feuerwerksverkauf beginnt

Feuerwerksverkauf beginnt

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Ab Samstag wieder in den Regalen: Feuerwerk aller Kategorien, vom Böller über Raketen bis zum Verbundfeuerwerk mit mehreren hundert Schuss.

HALVER - Nach den Weihnachtstagen wird nicht nur in den Privatwohnungen „klar Schiff“ gemacht: Auch in den Halveraner Geschäften wird fleißig umsortiert. Die weihnachtlichen Süßwaren müssen raus, stattdessen rücken die Utensilien für Silvester und Neujahr in die vorderen Reihen der Regale. Neben Sekt, Raclette- und Fonduebedarf stehen ab Samstag auch wieder Böller, Heuler und natürlich Raketen im Vordergrund.

Der Verkauf für Letztere beginnt in diesem Jahr früh: Normalerweise dürfen erst ab dem 29. Dezember Feuerwerkskörper an Privatpersonen verkauft werden. Da dieses Datum aber in diesem Jahr ein Sonntag ist, können die Geschäfte bereits ab Samstag ihre Feuerwerksauslagen anbieten. Eine umfassende Auswahl gibt es etwa im Bauzentrum Lieder. Mit steigenden Verkaufszahlen rechnet Karin Hüther, Leiterin des Gartencenters im Bauzentrum, vor allem für sogenannte Batterien: „Im vergangenen Jahr gingen die sehr gut weg. Einmal angezündet geben die bis zu 300 Schuss ab.“ Guter Umsatz wird auch für Raketen erwartet. „Die verkaufen sich einfach immer“, sagt Hüther. Was genau die Kunden kaufen, sei häufig auch eine Frage des Alters. So würden Raketen und Standfeuerwerke hauptsächlich von Familienvätern gekauft. Die klassischen Böller dagegen eher von jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren.

Für den Verkauf der nicht ganz ungefährlichen Waren müssen die Halveraner Händler aber einige Sicherheitsvorschriften beachten. Jeder, der Böller, Raketen & Co. – in der Fachsprache Feuerwerkskörper der Kategorie 2 – erstmalig verkaufen will, muss dieses zuvor bei der Stadtverwaltung anmelden. Außerdem darf die Pyrotechnik nicht in beliebiger Menge transportiert und gelagert werden. Ebenso darf die Ware nicht in Schaufenstern ausgestellt werden und innerhalb der Verkaufsräume nur abseits von möglichen Gefahrenquellen angeboten werden.

Auch der Verkauf selbst ist streng geregelt: Nur Volljährige dürfen Feuerwerk der Kategorie 2 erwerben. Jeder verkaufte Gegenstand muss zudem eine Anleitung für das korrekte Abbrennen enthalten, ein Einzelstück-Verkauf ist daher nur erlaubt, wenn auf dem Körper selbst eine Anleitung aufgedruckt ist.

Geschäftig geht es auch in den Getränke- und Lebensmittelabteilungen zu. Mannshohe Sektregale werden mit den unterschiedlichsten Schaumweinen aller Preisklassen und Geschmacksvorlieben gefüllt.

In den Metzgereien und an den Fleischtheken ändert sich ebenfalls die Nachfrage: „Zu Weihnachten waren besonders die Brühwürstchen und die Rouladen beliebt, jetzt fragen die Kunden verstärkt nach Filetfleisch von Rind und Schwein, für ihr Fondue oder ihr Raclette“, sagt Silvia Blankenage, Mitarbeiterin der Fleischerei Wiebel. Besonders beliebt seien Schwein- und Rindfleisch. Geflügel würde trotz der geringen Garzeit weniger gekauft. „Die Leute lassen sich Zeit für ihr Fondue, es geht ja auch darum, im entspannten Rahmen in das neue Jahr zu feiern.

Von Sebastian Berndt

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