Oberbrügger Wehr lädt zum Schnuppern und Feiern

Die Einsatzkräfte nutzten den Aktionstag, um einen Einblick in ihre ehrenamtliche Arbeit zu geben. - Dettlaff

OBERBRÜGGE - Mit dem „Tag der offenen Tür“ informierte der Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen am Samstag über die Aufgaben der Feuerwehr. Ein kräftiger Regenschauer zu Beginn der Veranstaltung mag viele Besucher davon abgehalten haben, am Gerätehaus am Anemonenweg vorbei zu schauen. Die Kameraden von den befreundeten Wehren erwiesen sich indes auch am zweiten Tag des Oberbrügger Feuerwehrfestes als verlässliche Gäste.

Einige Feuerwehrleute aus dem Stadtgebiet hatten zu diesem Zeitpunkt bereits in Altena den Kreisleistungsnachweis absolviert. Fort- und Weiterbildung gehört beim Dienst in der Feuerwehr nun mal dazu.

Nur mit Atemschutzmaske und an der Hand von Marc Gißelmann betraten die jüngsten Besucher den vernebelten Raum am Infomobil der Feuerwehr Dortmund. „Möchtest du die Atemschutzmaske aufsetzen?“, wurden die kleinen Testpersonen zunächst gefragt. Egal, wer den Helm trug, die Väter sagten garantiert: „Weiteratmen nicht vergessen.“ Am Ende gab es auf jeden Fall noch ein Erinnerungsfoto. „So ein Unglück wünscht man niemandem“, sagte der 13-jährige Marc, Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Von den giftigen Dämpfen gehe im Ernstfall die tödliche Gefahr aus. Der vernebelte Raum war später die Kulisse für eine Übung der Oberbrügger Wehrleute. Die „Rettungsaktion“ verlief komplikationslos. Vorgestellt wurden darüber hinaus verschiedene Rauchmeldesysteme. Viele Besucher nahmen zudem die drei Fahrzeuge des Löschzugs Oberbrügge-Ehringhausen in Augenschein.

Die Feuerwehr Halver habe noch keine personellen Probleme: „Aber der demografische Wandel betrifft auch die uns“, sagte Thorsten Wingenbach, stellvertretender Wehrleiter. „Eine gute Ausrüstung motiviert“, beschrieb er die gegenwärtige Situation. Rund 170 Feuerwehrleute gibt es in Halver. Das Problem sei die Tagesverfügbarkeit. Die meisten arbeiten außerhalb von Halver. Allerdings: „Mit 20 Leuten kann man immer rechnen“, sagte Wingenbach. „Das ist schon gut, da haben andere Städte mehr Probleme.“ Selbstverständlich freut sich die Feuerwehr über Verstärkung: Ab einem Alter von zwölf Jahren können Kinder bei der Jugendfeuerwehr mitmachen. Marc ist wie die Anderen mit vollem Engagement dabei. Die Jugendfeuerwehr trifft sich immer montags um 18 Uhr im Feuerwehrgerätehaus an der Thomasstraße. Erwachsene, die sich für die ehrenamtliche Arbeit interessieren, treffen sich mittwochs ab 18.30 Uhr im Gerätehaus am Anemonenweg in Oberbrügge.

Der kräftige Regenschauer am frühen Samstagabend kam manchen Festbesuchern gerade recht. Bot er ihnen doch Zeit, die Kinder nach Hause zu bringen. Dann hatten sie die Gelegenheit, sich wieder unter das Partyvolk zu mischen. In der Fahrzeughalle sorgte DJ Gerdi an den Reglern für Stimmung. - dela

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