Feuerwehr Halver unterstützt in Altena 

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Einsatzkräfte aus drei Halveraner Löschzügen unterstützten auf Anforderung der Kreisleitstelle die Altenaer Kollegen beim Großbrand am Wixberg. 

Halver/Altena - Mit fünf Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften hat die Feuerwehr aus Halver die Altenaer Kollegen im Kampf gegen den großflächigen Waldbrand auf dem Wixberg zwischen Altena und Iserlohn unterstützt. 

10 000 Quadratmeter Unterholz in steiler Hanglage standen dort in der Nacht zum Freitag in Flammen. Über Kilometer mussten Schlauchverbindungen gelegt und ein Pendelverkehr für die Löschwasserversorgung eingerichtet werden. 

Um 22.50 Uhr erfolgte am Donnerstag die Alarmierung der Halveraner, die um 3.15 Uhr zum Einsatz kamen und um 9.45 Uhr in ihrem zugeteilten Abschnitt abgelöst wurden. Angefordert waren von der Kreisleitstelle wasserführende Fahrzeuge, die er aus den unterschiedlichen Zügen selektiv bereitgestellt habe, sagt Wehrleiter Stefan Czarkowski. Gleichzeitig habe die Grundsicherung für Halver sichergestellt bleiben müssen. 

Trotz der widrigen Bedingungen sei es nicht zu Stürzen oder Kreislaufproblemen gekommen, sagt im Rückblick auf den Altenaer Einsatz Michael Kind, stellvertretender Leiter des Löschzuges Stadtmitte. Mit dem LZ 1 waren Kräfte aus Oberbrügge mit zwei und der Löschzug Bommert mit einem Fahrzeug ausgerückt. 

Fast zeitgleich mit der überörtlichen Hilfe in Altena mussten weitere Kräfte auch zu einem Wiesenbrand bei Kückelhausen ausrücken. Die verbliebenen Wehrleute von der Bommert hatten mithilfe eines Wassertanks an einem Trecker bereits die Flammen gelöscht, als die Kollegen von der Stadtmitte anrückten. Die Lösung mit Trecker und Tank hat die Feuerwehr zusammen mit Landwirten an mehreren Stellen eingerichtet. 

Czarkowski erinnert angesichts beider Vorfälle an die zurzeit geradezu explosive Lage im Wald und auf Wiesen und Feldern. Heiße Auspuffanlagen im Gras, Zigarettenkippen oder Glasscherben könnten verheerende Wirkung entfalten.

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