Drehmaschine in Brand geraten

Großeinsatz für Löschzug Stadtmitte bei Firma Thun Automotive

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[Update 15.18 Uhr] Halver - Gegen 13.20 Uhr alarmierten Mitarbeiter der Halveraner Firma Thun Automotive gestern die Freiwillige Feuerwehr, denn in der Werkshalle an der Von-Vincke-Straße, Abzweigung Langenscheid, war eine Drehmaschine in Brand geraten.

Die Mitarbeiter betätigten noch den Not-Aus-Knopf und suchten danach den Weg ins Freie. Verletzt wurde niemand.

Der Löschzug Stadtmitte rückte mit dem größtmöglichen Aufgebot aus. Fünf Einsatzfahrzeuge und rund 20 Wehrleute trafen zunächst alle Vorbereitungen für die Wasserlöschung, doch von diesem Vorhaben sahen die Einsatzkräfte schließlich ab. „Wir haben die Drehmaschine mit einer sogenannten CO2--Anlage gelöscht, also ganz auf Wasser verzichtet. So konnten wir den Schaden in Grenzen halten“, sagte Reiner Clever, der als einer der ersten vor Ort war. Mithilfe des Gases wurde der Sauerstoff aus der Halle verdrängt und die Flammen erstickt.

Nach ersten Erkenntnissen hatte die werkseigene CO2-Anlage nicht ausgelöst, sodass die Feuerwehr die besondere Form des Löschens manuell durchführen musste.

„Am Montag kommen Mitarbeiter einer externen Firma und nehmen den Schaden auf. Erst dann kann man etwas zur Schadenssumme sagen. Aber es werden schon ein paar Euros sein, denn einige Kabel sind angesengt und verschmort“, sagte Fertigungsleiter Ralf Schuster. 

Die Zufahrt zum Langenscheid war aus Richtung Von-Vincke-Straße für die Zeit des Einsatzes gesperrt. Auch für Autofahrer aus Richtung Oststraße gab es kurz vor dem Firmengelände kein Durchkommen mehr. Der Einsatz, an dem auch das DRK Halver beteiligt war, endete gegen 14.30 Uhr.

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