Fünfte Auflage von Music Fever

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Robin Brunsmeier, Teresa Schabo und Praktikant Hannes Schneider (von links) präsentieren die Plakate für die fünfte Auflage von Music Fever.

Halver - Zum fünften Mal findet Anfang August das Festival Music Fever an der Heesfelder Mühle statt.

Regionale und internationale Künstler sorgen für eine Mischung, die Musikfreunde jeden Alters ansprechen soll. Seit 2014 wird das Event von der Sound Bäckerei gGmbH veranstaltet und ist weiter gewachsen. 

Die Veranstalter rechnen wieder mit 600 bis 700 Besuchern, sagt Robin Brunsmeier. „Es ist ganz wichtig, dass sich alle Altersgruppen willkommen fühlen.“ Das Team habe ein hochwertiges Programm zusammengestellt, das aber auch niemanden verschreckt. „Von Jugendlichen bis zur Oma ist das Festival etwas.“ 

Gründungsmitglieder von Ton Steine Scherben Bei der fünften Auflage von Music Fever sind regionale und internationale Gäste mit dabei. So sorgt die Deutschrock-Band Startblock aus Lüdenscheid für den Auftakt des Festivals. 

Den weitesten Weg haben dagegen Rosario Smowing aus Argentinien, die auf ihrer Europa-Tournee einen Abstecher nach Halver machen. „Die haben ein unglaublich tanzbares Programm“, sagt Brunsmeier. Zum Repertoire der Band gehören unter anderem Jazz, Ska und Rockabilly. 

„Ein besonderes Highlight ist auch die Wiederauferstehung von Ton Steine Scherben“, sagt Brunsmeier. Das Projekt, bei dem sich zwei Scherben-Gründungsmitglieder, nämlich Bassist Kai Sichtermann, und Schlagzeuger Funky K. Götzner, mit dem Nürnberger Liedermacher Gymmick zusammengetan haben, sei sehr spannend. Das Publikum bekäme viele alte Lieder von Rio Reiser beziehungsweise Ton Steine Scherben geboten. „Die machen schon ein tolles Programm“, sagt Teresa Schabo, die auch zur Sound Bäckerei gehört.

Reggae, Pop und Dancehall 

Zum Line-Up gehören außerdem Guacayo aus Hamburg sowie Zio & Royal Collective aus Mannheim, die beide eine Mischung aus Reggae und Pop spielen, in letzterem Fall gehören auch Dancehall-Rhythmen zu dem Stil-Mix. Auch Festival-Organisator Robin Brunsmeier selbst wird als Singer/Songwriter Binyo auf der Bühne stehen, mit einer mehr als zehnköpfigen Band aus Halveraner und Mannheimer Musikern, die extra für Music Fever zusammengestellt wurde. Einige Bands wurden von den Veranstaltern gebucht, andere hätten sich für das Festival beworben, sagt Robin Brunsmeier. Das sei vor allem für regionale Bands sinnvoll, und das nicht nur für Music Fever.

Trotz Regenwetters war die Veranstaltung Music Fever auch im vergangenen Jahr an der Heesfelder Mühle gut besucht.

Auch für die vielen anderen Veranstaltungen an der Heesfelder Mühle – etwa das Vegane Sommerfest am 2. September oder der Kürbismarkt am 3. Oktober – werden musikalische Gäste gesucht. Deswegen soll die Naturbühne, die unter der Linde gebaut wird, auch dauerhaft werden, um sie bei anderen Veranstaltungen zu nutzen. Die zweite größere Music-Fever-Bühne wird auf der Wiese auf der anderen Seite der Hälver stehen. 

Music Fever startet am Samstag, 4. August, um 16 Uhr. Als Belohnung für früh erscheinende Gäste gibt es bis 17 Uhr eine Happy Hour, bei der man sich in Stimmung bringen kann. Dafür sorgt unter anderem der Cocktail-Stand, der in diesem Jahr von der Genussmühle betreut wird. Auch sonst gibt es verschiedene Getränke und Speisen. 

Der Eintritt beträgt 12 Euro im Vorverkauf und 15 Euro an der Abendkasse. Der Vorverkauf läuft bereits. „Wir haben auch schon Tickets nach Frankreich und Irland verkauft“, erzählt Teresa Schabo. 

Frühschoppen mit Blaskapelle 

Am Sonntag, 5. August, wird sich ab 10 Uhr wieder ein Frühschoppen anschließen, der Eintritt dazu ist frei. Der Frühschoppen sei bei seiner Premiere im vergangenen Jahr sehr gut gelungen, sagt Brunsmeier. Neben einem familienfreundlichen Programm unter anderem mit Kinderschminken wird auch wieder Musik geboten, und zwar von den Mühlbachtaler Musikanten. „Das ist eine sehr lustige Blaskapelle, quasi wie eine Oktoberfest-Band“, sagt Schabo. Der Frühschoppen soll eine ganz gemütliche Veranstaltung auf und an der Naturbühne werden. Man freue sich auch über Wanderer und Radfahrer, die einen Abstecher dorthin machen. 

Music Fever wird durch die Kunst- und Kulturförderung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von den Kommunen Oben an der Volme unterstützt. Mit der Härterei Kemper habe man wieder ein lokales Unternehmen als Sponsor für das Festival gewinnen können, freut sich Brunsmeier. Hinzu kämen einige Kleinsponsoren aus der Region, die das Festival mit kleinen Beträgen unterstützen.

 Den Unterstützern gilt ebenso der Dank wie den 60 bis 70 Helfern, die von Ilka Werkshagen koordiniert werden. Sie sind an der Kasse, beim Wertmarken-Verkauf, im Backstage-Bereich oder auf dem Parkplatz – dieser befindet sich wieder an der Susannenhöhe – im Einsatz. „Ohne die Freiwilligen wäre das Festival gar nicht zu stemmen, das ist ein Wahnsinns-Einsatz von den Leuten“, sagt Schabo. 

Gesucht werden derzeit noch Spender, beispielsweise Unternehmen, die Preise für die Tombola sponsern, die während des Festivals und – wenn noch nicht alle Preise weg sind – auch noch beim Frühschoppen veranstaltet werden soll. „Ich hole die Preise auch selbst ab“, versichert Teresa Schabo.

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