Straßensanierungen

Fertige Straßen in Halver - und Pläne für 2021

Schleienweg, Straßen, Halver
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Abnahme des Schleienwegs: Der Weg wird bereits gut angenommen. Friedhelm Schröder kam mit Hündin Elli vorbei.

In 2020 wurden einige Straßen saniert. Viele Projekte sind abgeschlossen, an manchen stehen noch Restarbeiten an. Auch die Pläne für 2021 stehen fest.

Halver – Aus einem Schotterweg ist jetzt eine neue Anliegerstraße geworden. Christoph Stillger vom Bauamt trifft sich mit Marcel Pohl, Geschäftsführer vom Tiefbauunternehmen Dohrmann, zur Abnahme der Baumaßnahme am Schleienweg. Bis zum Haus mit der Nummer 34 ist die neu asphaltierte Straße für die Anwohner am Ende der Straße befahrbar. Danach verhindert eine Schranke die Durchfahrt auf die Südstraße. Gedacht ist die Straße ab diesem Punkt nur noch als Geh- und Radweg und ist damit der erste fertige Abschnitt des Schülerradwegenetzes, das das Ingenieurbüro Patzke entwickelt hat.

Schleienweg ist fertig

Rund 100 000 Euro hat diese Maßnahme am Schleienweg gekostet. Wichtig war, dass sie dieses Jahr noch abgeschlossen wird. Das hat funktioniert und darüber freut sich Christoph Stillger. Sichergestellt ist mit Abschluss der Baumaßnahme auch der sichere Weg für Anwohner zum Einkaufszentrum – vor allem mit Blick auf den Winter.

Nicht alle Straßenprojekte konnten in 2020 abgeschlossen werden. Die Straßen wurden jedoch soweit hergerichtet, dass die Anwohner über den Winter keine Schwierigkeiten haben werden, sagt Stillger. An der Ringstraße sind die Gehwege fertiggestellt. Am Mühlengrund sind Gehwege und Fahrbahn zu 80 Prozent ebenfalls saniert, damit ist der erste Bauabschnitt abgeschlossen.

An der Falkenstraße sind Gehweg und Straße fertiggestellt. Bisher gab es dort nur auf der linken Seite einen gepflasterten Gehweg mit Hochbord. Nun folgte auch die rechte Seite inklusive Beleuchtung und Absenkungen für Grundstücksauffahrten. Krause Buche ist fertig – nur Fahrbahnmarkierungen fehlen noch. Bis zur Markierung ist die Geschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt. Mit 476 000 Euro war das Projekt veranschlagt. Am Oesterberg wurden Bauabschnitt 1 und 2 abgeschlossen. Im Frühjahr geht es weiter.

Auf manchen Straßen fehlt noch die Fahrbahndecke. Sie wird im Frühjahr folgen. Obwohl es die Witterung momentan noch zulassen würde, kann nicht asphaltiert werden. Grund ist die Schließung über Weihnachten der Mischwerke, aus denen Dohrmann Asphalt bezieht. „Sonst wäre die Ringstraße schon fertig gewesen“, sagt Stillger. Für die Ringstraße waren 660 000 Euro eingeplant.

Pläne der Straßensanierungen 2021

Die Kosten der geplanten Sanierungen sind Schätzungen. Jede Maßnahme braucht einen eigenen Baubeschluss. Geplant sind außerorts Ausgaben von rund 800 000 Euro, innerorts sind 1,2 Millionen Euro im Haushalt verankert. Um wirklich alle Straßen zu sanieren, kostet das innerorts 12 642 890,24 und außerorts 26 507 709,32 Euro.

Die Prioritätenliste innerorts: Der erste Block besteht aus Fortsetzungsmaßnahmen: Mühlengrund (150 000 Euro), Oesterberg (350 000 Euro), Ohler Weg (300 000 Euro), ZOB Bahnhofstraße (564 000 Euro) und dem ZOB Schulzentrum (1,2 Millionen Euro). Für die Busbahnhöfe gibt es Fördermittel. Der zweite Block ist neu, weil die Verwaltung an diesen Straßen die Notwendigkeit sieht: Bocherplatz (288 000 Euro), Nebenanlagen Kreisverkehr B229 (180 000 Euro), L892 Fußweg Karlshöhe (96 000 Euro), L892 Fußweg zu B54 (30 000 Euro, Erstattung Straßen.NRW), Falkenstraße (100 000 Euro), Mühlenstraße 1. Bauabschnitt (100 000 Euro, Förderprojekt).

Der dritte Block sieht an folgen Straßen umfangreichere Reparaturarbeiten vor: Karpfenweg (Pflastersanierung, 30.000 Euro), Schleienweg (Pflastersanierung, 30 000 Euro), Hechtweg (Pflastersanierung, 30 000 Euro). Außerorts ist diese Reihenfolge vorgesehen: Friedrichshöhe, Bärendahl, Schlachtenrade, Hesseln, Altemühle und Eickerhöh (alle nur dann, wenn sie gefördert werden). Ohne Förderung geht es mit diesen Straßen weiter: Im Sumpf (867 888 Euro), Neuenhaus (549 912 Euro), Dahlhausen (221 952 Euro), Sticht (1,3 Millionen Euro), Edelkirchen (606 504 Euro), Löhrmühle (52 200 Euro), Ober Vahlefeld (75 864 Euro), Kamscheid (525 564 Euro), Vahlefelder Heide, Wiene, Hesseln, Ober Hövel und Ahe.

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