„Feiern die Kunst, ohne die unser Leben ärmer wäre“

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Die Skulpturen von Gun Haglund aus Katrineholm, der schwedischen Partnerstadt von Halver, sind ebenso zu sehen wie mehr als 80 Bilder. Karin Schloten-Walther (links) und Gudi Mausbach-Dahl laden zu der Ausstellung ein. ▪

HALVER ▪ Mit einer großen Ausstellung setzt der Kunstverein Vakt seine Veranstaltungen anlässlich des zehnjährigen Bestehens fort. Am kommenden Sonntag heißt es erneut „Ten years after – Die Kunst wird gefeiert“. Zu sehen sein wird natürlich reichlich Kunst.

Die Bandbreite der Ausstellungsstücke ist breit gefächert. Sie reicht von abstrakt bis gegenständlich, von Öl bis Aquarell, von heimischen Werken bis zu Bildern von Künstlern aus unterschiedlichen Ländern wie Spanien, Italien, Russland oder auch Schweden. Dass zudem kein bestimmtes Thema vorgegeben wurde, ist für die Vakt-Vorsitzende, Karin Schloten-Walther, ein weiteres Kriterium für die Vielfalt. „Es wird eine bunte Ausstellung mit internationaler Mischung geben.“ Insgesamt sollen den Besuchern am Sonntag 80 Bilder plus weitere Skulpturen präsentiert werden.

Wo welches Bild hängen oder aufgestellt wird, stellt sich heute heraus. Dann werden die Vakt-Aktiven mit dem Aufbau im Kulturbahnhof-Saal beginnen. Sollte der Platz nicht reichen, wird das Bistro noch mit einbezogen. Auch die Fläche der Stadtbücherei könne noch genutzt werden, wissen Schloten-Walther und Vorstandsmitglied Gudi Mausbach-Dahl. „Es gibt viel zu sehen.“

Doch auch die Ohren dürfen gespitzt werden, denn im Rahmen der Eröffnungsfeier, die am Sonntag um 11.30 Uhr beginnt, spielen zwei Musiker. Thomas Schmitz wird sein Können an der Gitarre beweisen, Hasan Sahin spielt Sass, ein türkisches Saiteninstrument. Kunstbeiratsmitglied Klaus-Jürgen Walther hält die Eröffnungsrede und Bürgermeister Dr. Bernd Eicker ist für die Begrüßung eingeplant. Der kulinarische Teil soll ebenfalls nicht zu kurz kommen. Drei Halveraner Restaurants beteiligen sich ebenso am Büfett wie einige Vakt-Aktive.

Zugleich besteht die Möglichkeit, sich an die vergangenen zehn Jahre Vereinsgeschichte zu erinnern. Denn im Jahr 2000 startete Vakt mit 16 Mitgliedern, mittlerweile sind es knapp 40 an der Zahl. In der Einladung heißt es außerdem: „Viele Künstlerinnen und Künstler haben mit uns zusammengearbeitet, uns inspiriert und kreatives Potenzial freigesetzt. Mit dieser Ausstellung feiern wir die Kunst, ohne die unser Leben viel ärmer wäre.“ Und alle Halveraner sind eingeladen, mitzufeiern. Die Ausstellung selbst wird nicht nur am Sonntag bis 18 Uhr geöffnet sein, sondern auch von Montag bis Donnerstag von 18 bis 20 Uhr. ▪ Marco Fraune

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