Fast vergessene Geschichte

Manfred Diezel, Klaus Gutberlet, Werner Sinnwell, Julius Krefting, Hanspeter Winkhaus und Peter Bell (von rechts) stellen das neue Buch „Rund ums Hälvertal“ vor. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Es sei ein gelungenes Werk, sagt Peter Bell. Es sei informativ und spannend zugleich, meint Werner Sinnwell, neben Manfred Diezel, Klaus Gutberlet, Julius Krefting und Hanspeter Winkhaus einer der Autoren des neuen Buches „Rund ums Hälvertal“. Das knapp 270 Seiten starke Werk wird am Mittwochabend bei der offiziellen Vorstellung im Kulturbahnhof und ab Donnerstag im Kö-Shop und im Heimatmuseum zum Preis von 24,50 Euro zu haben sein.

Nach je zwei Büchern über Halver und Ehringhausen sowie einem Bildband ist es das sechste Werk über Heimatgeschichte, das diesmal in sieben Themen die Geschichte des Adels, der Schulen, der Vereine und die Anekdoten (Schnurre, drei Bürgermeister) des Hälvertals in Wort und mehr als 300 Bildern wieder in Erinnerung ruft. „Wenn Eure Generation ausgestorben ist, dann weiß keiner mehr, was es im Hälvertal einmal alles gab“ – diesen Ausspruch aus dem Jahr 2008 verstand das Autoren-Quintett als Auftrag, auch wenn es erst einmal verworfen wurde. Letztlich machte man sich an die Arbeit und sammelte – beispielsweise mehr als 500 alte Fotos.

Etwa 18 Monate dauerte es, bis das Ergebnis vorlag: Ein Buch, das vom Heimatverein finanziell unterstützt wurde und nun herausgegeben wird. Auch andere Sponsoren leisteten ihren Beitrag, um die Geschichte des Hälvertals – das von den Fischteichen am Hälversprung bis Ostendorf und Halverscheid sowie bis zur Firma Lumberg an der Schalksmühler Grenze reicht – die Ursprünge der Halveraner Industrie vom 18. Jahrhundert bis heute aufzeigen zu können. Im Kulturbahnhof gibt es bei der Vorstellung des Werks, zu der alle eingeladen sind, eine Bilderschau und Power-Point-Präsentation. ▪ Det Ruthmann

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