Trauerfeier

Trauerfeier für Werner Turck: Zahlreiche Menschen nehmen Abschied

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Angeführt von dem Fahnenträger der Landsknechte Halver begleitete ein langer Trauerzug den Sarg Werner Turcks zu dessen letzter Ruhestätte.

Halver - Die Stadt trug Trauer: Viele Bürger Halvers verabschiedeten am Dienstag einen Mäzen und Förderer, die Mitarbeiter der Turck-Unternehmensgruppe ihren allseits beliebten Chef – Werner Turck war ein Menschenfreund mit Charisma, dessen Tod jedoch auch weit über die Stadtgrenzen hinaus Betroffenheit auslöste.

Von Frank Zacharias

Und so spiegelte sich die Beliebtheit des am 25. April verstorbenen Unternehmers auch bei der Trauerfeier auf dem evangelischen Friedhof wider.

Neben der engsten Familie gaben fast 500 Freunde, Bekannte, langjährige Weggefährten sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden Werner Turck das letzte Geleit. Schweigend begleitete der Trauerzug den Sarg Turcks bis zu seiner letzten Ruhestätte – dazu passend begleitet von Volker Turck an der Trompete.

Zuvor hatte Thorsten Begerau als Pastor der Freien evangelischen Gemeinde, der Werner Turck jahrzehntelang als „Bruder und Förderer“ verbunden war, an die Lebensstationen des Verstorbenen und sein Wirken erinnert. Die etwa 30-minütige Trauerfeier war würdevoll, doch auch schlicht – genau so, wie sie sich Werner Turck wohl zu Lebzeiten gewünscht hat. Denn der Verstorbene selbst, so betonte Begerau, sei stets dem Ziel gefolgt, „sein Leben Jesus zur Verfügung zu stellen“. Am Ende seines aufopferungsvollen Lebens sei Werner Turck nun „am Ziel angekommen“, so Thorsten Begerau.

Doch nicht nur Werner Turcks tief verwurzelter Glaube an Gott prägte die Trauerfeier, beispielsweise mit den Chorälen „Großer Gott, wie loben dich“ und „Unser Vater in dem Himmel“. Auch dem Musikfreund und -kenner Werner Turck wurde in besonderer Form gedacht: Der Liedvortrag „Beim Schlafengehen“ aus den „Vier letzten Liedern“ (Strauss/Hesse) beschreibt auf stimmungsvolle Weise jenen Abschiedsgedanken, den die Trauergemeinde am Dienstagnachmittag als letzten Gruß des Verstorbenen aufnahm. 

Lesen Sie hier den Nachruf des AA auf Werner Turck

Und zwar auch in der Schmalenbach-Aula am Kirchlöher Weg: Dort fanden sich ebenfalls zahlreiche Mitarbeiter der Firma Turck ein, um die Audioübertragung der Trauerfeier zu verfolgen. Das von der Stadt erwartete Verkehrschaos an der Elberfelder Straße blieb dadurch aus. Vorsorglich waren 35 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, DRK, THW und Ordnungsamt vor Ort, um Autofahrern den Weg zu weisen und im Notfall bereit zu stehen.

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