Fassadenprogramm: Attraktivität steigern

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Mit einem Fassadenprogramm sollen in der Innenstadt die Baukultur und die Funktionalität in Einklang gebracht werden.

Halver - Das Thema „Fassadenprogramm“ stand am Donnerstagabend auf der Tagesordnung einer Sitzung des Innenstadtforums. Dieses Programm, für das es im Rahmen der Regionale Fördermittel gibt, soll möglicherweise auch in der Halver greifen.

„Es ist aber noch zu früh, um Konkretes sagen zu können“, verdeutlicht Thomas Gehring, Leiter des Fachbereichs Bürgerdienste. Sicher ist aber, dass es auch in der Innenstadt sozusagen Bausünden gibt. Der Baukultur, so drückt es der Fachbereichsleiter, stehe die Funktionalität gegenüber.

Was bedeutet, dass beispielsweise an dem ein oder anderen Haus an der Frankfurter Straße in der ersten und zweiten Etage das Erscheinungsbild noch dem entspricht, wie es seinerzeit die Architekten oder Bauherren gewollt haben. Dagegen wurden vielfach im Erdgeschoss aus Funktionalitätsgründen beispielsweise Schaufenster eingebaut, die damit das gesamte äußerliche Erscheinungsbild des Hauses beeinträchtigen.

Jetzt soll eine Bestandsaufnahme erfolgen, wie Peter Kaczor vom Fachbereich Bauen und Wohnen erklärte. Das heißt, die Fassaden der Häuser in der Innenstadt werden fotografiert und anschließend bewertet. Dies soll von den Experten aus dem Fachbereich Bauen und Wohnen sowie vom Büro ASS durchgeführt und letztlich auch im Innenstadtforum besprochen werden.

Dabei gehe es dann natürlich auch um bestimmte Einzelaspekte wie die Barrierefreiheit, so Kaczor weiter. In erste Linie soll mit einem möglichen Fassadenprogramm aber für eine Attraktivitätssteigerung der Innenstadt gesorgt werden.

Von Det Ruthmann

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