Fans durchleben ein Wechselbad der Gefühle

Groß war der Jubel bei den Halveraner Fans am „Alten Markt“, als die deutsche Nationalmannschaft den Rückstand gegen Uruguay noch in einen 3:2-Sieg umkehrte.

HALVER ▪ Als am Samstag gegen 22.20 Uhr der Schlusspfiff das „kleine Finale“ der Fußball-WM beendet hat, ist für die deutsche Nationalmannschaft endgültig Schluss in diesem Sommer. Auch in Halver fand mit dem knappen 3:2-Erfolg der DFB-Elf eine Veranstaltung vorerst ihr Ende.

Denn das Spiel um Platz drei war das letzte Public Viewing dieser Weltmeisterschaft am „Alten Markt“. Zwar bescherten die Kicker auf dem Platz diesem Ausklang noch einmal ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel, doch der Ansturm auf die Halveraner „Fanmeile“ fiel deutlich geringer aus, als zu den Hochzeiten dieser WM.

Fans durchleben Wechselbad der Gefühle

Alleine an der Enttäuschung über die Niederlage im Halbfinale mag dieser Rückgang sicher nicht gelegen haben. So trug auch die drückende Hitze dazu bei, dass zum Spielanpfiff sich „nur“ rund 200 Anhänger am „Alten Markt“ eingefunden hatten. Und diese durchlebten dann wahrlich noch einmal ein Wechselbad der Gefühle. Von großem Jubel über die drei Treffer der Deutschen bis hin zu den Schrecksekunden, in denen Uruguay das 2:1 erzielte, fieberten Jung und Alt vor der großen Leinwand mit.

Nach dem Schlusspfiff gab es von den Halveraner Fans dann noch einen großen Applaus für die größtenteils sehr guten Leistungen der Nationalmannschaft bei dieser WM. Doch nicht nur die Leistungen der Kicker hatten einen Dank verdient. Auch die zahlreichen Public-Viewing-Veranstaltungen in Halver bescherten den Fans knapp vier Wochen viele Möglichkeiten, beim „Rudelgucken“ in großen Gruppen zu feiern. Die Höhepunkte waren dabei zweifelsohne die Spiele gegen Ghana, Argentinien und Spanien, zu denen teilweise bis zu 800 Zuschauer in die Innenstadt strömten.

Der in Halver eigentlich schon obligatorische Autokorso nach einem Sieg entfiel am Samstag. Nur vereinzelt waren hupende Autos in der Stadt zu hören und zu sehen. Ganz verdaut hatten die Anhänger das Ausscheiden gegen Spanien wohl noch nicht. Bis zur Europameisterschaft in zwei Jahren bleibt aber genug Zeit, um die Niederlage zu verdauen und dann hoffentlich wieder lange und ausgiebig deutsche Siege zu feiern. ▪ Wesley Baankreis

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