Gelungene Geburtstagsfeier

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Zu den Höhepunkten der Geburtstagsfeier der Evangelischen Kirchengemeinde am Nachmittag zählte die Aufführung der Vogelhochzeit durch die Kinder des Theo-Tapsig-Kreises.

OBERBRÜGGE - Beim 60. Geburtstag der Evangelischen Kirchengemeinde Oberbrügge war am Samstag nicht nur ganz Oberbrügge mit von der Partie. Es kamen auch jede Menge „Gratulanten“ aus Halver und Lüdenscheid ins Bürgerhaus.

Zum Gelingen des Festes trugen die vielen Helfer sowie das unterhaltsame Bühnenprogramm bei. Zu Beginn war am Nachmittag die Turnhalle noch leer. Nur die langen Bänke vor der Bühne ließen vermuten, dass es schon bald besonders für Kinder und Menschen mit Sinn für die Magie galt, genau hinzusehen. Nebenan im Bürgerhaus klirrte derweil das Kaffeegeschirr. Der Förderverein der Gemeinde, der die Bewirtung der Veranstaltung übernahm, hatte ein Kuchenbuffet vorbereitet, das keine Wünsche offen ließ.

Ausgestattet mit Kaffee und Kuchen schauten sich die Besucher im Raum nach bekannten Gesichtern um. Schnell waren Freunde, Nachbarn oder ehemalige Oberbrügger gefunden und gemütliche Tischrunden gegründet. Genauso bot das Fest aber auch Großeltern, Eltern und Kindern Gelegenheit, wieder einmal eine unbeschwerte Zeit miteinander zu verbringen. Arndt Clever, der als Kind selbst in der Gemeinde aktiv war, eröffnete als Zauberer das offizielle Programm. Dazu waren jetzt nicht nur die ersten Reihen vor der Bühne, sondern der ganze Saal gut besetzt.

Das Zuschauen bereitete allen sichtlich großes Vergnügen, und beim anschließenden Workshop bemühten sich zahlreiche Zauberlehrlinge, hinter magische Geheimnisse zu kommen. Kinderschminken, Mandalas ausmalen und ein Percussion-Workshop sorgten in der Schule für reichlich Abwechslung. Die Jüngeren vergnügten sich derweil auf der Hüpfburg oder der Rollenrutsche, schließlich luden die angenehmen Temperaturen zum Spielen im Freien gerade zu.

Nächster Programmpunkt: die Vogelhochzeit. Mirella Schönnenberg, Leiterin des theo-Tapsig-Kreises, hatte diese mit den Mädchen und Jungen einstudiert. In ihren bunten Kostümen - alle von den Müttern genäht und gebastelt - brachten die Kinder viel Farbe auf die Bühne. Dieses „Bild“ war natürlich das „Fotomotiv des Nachmittags“. Die kleinen Sängerinnen und Sänger machten ihre Sache gut - davon zeugte am Ende der große Applaus der zuschauer.

„Ein runder Geburtstag“, sagte Pfarrer Werner Kenkel bei der Eröffnung des Abendprogramms, „lädt ein, zurück zu schauen und dankbar zu sein.“ Dankbar für die vielen Helfer, die sich eingebracht hatten und ebenso „Dankbar, dass uns unser Gott begleitet.“ Und er fügte hinzu: „Es ist unsere Hoffnung und unser Gebet, dass er der Gemeinde Zukunft gibt.“ Anschließend warf Bürgermeister Dr. Bernd Eicker in seinem Grußwort einen Blick auf die Anfänge der Oberbrügger Gemeinde.

Durch den Geburtstagskonzertabend führte dann Karin Rosinski. Dass sie mit ihren Überleitungen für gute Unterhaltung sorgt, weiß jeder, der in Oberbrügge schon einmal das Adventskonzert besuchte. Auch diesmal hatte sie vieles anzusagen, denn schließlich machten fünf Instrumental- und Vokalensembles den Abend zu einem abwechslungsreichen musikalischen Erlebnis.

Etwa 300 Zuhörer ließen es sich nicht nehmen, bis nach Mitternacht zuzuhören und auch mitzusingen. Den Anfang machte der evangelische Posaunenchor Oberbrügge unter der Leitung von Heribert Janz. Der Chor wurde an diesem Abend übrigens von Christian Thunig, dem Enkel des ersten Pfarrers der Gemeinde, unterstützt. Das Repertoire aus Film- und Musical-Melodien eignete sich ganz nebenbei dazu, als „Piraten“ den Saal zu entern, zum Vergnügen des Publikums.

Mit Liedern wie „Morgen will mein Schatz verreisen“ erfreute der Gesangverein Dahlerbrück unter der Leitung von Astrid Höller-Hewitt die Zuhörer. „Mach was Schönes aus diesem Tag“ schlug der MGV Union Oberrahmede mit „Frontfrau“ Sofia Wawerla vor. Der Gemischte Chor Wesselberg, der auf Maidy Langebartels hört, knüpfte genau hier an: „Sei glücklich an diesem Tag.“

Der MGV Oberbrügge-Ehringhausen unter der Leitung von Matthias Ortmann sang „Ich bete an die Macht der Liebe.“ Pfarrer Werner Kenkel schloss schließlich mit einem Gebet den Abend. Und der Anregung des Pfarrers, das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ gemeinsam zu singen, folgten alle Gäste im Saal - die auf diese Art und Weise zu einem eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnis mit „Gänsehaut-Feeling“ kamen. - Ursula Dettlaff

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