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Firma im MK erzielt weiteres Rekordjahr 

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Von: Florian Hesse

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Escha Halver Corona
Die Halveraner Firma Escha meldet erneut deutlich steigende Umsätze. © Walter Panne

Die Escha-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 einen konsolidierten Umsatz von 87 Millionen Euro erwirtschaftet und damit ein neues Rekordergebnis erzielt, teilt das Unternehmen mit Stammsitz in Halver mit. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von plus 24 Prozent.

Halver - Auch die Zahl der weltweit beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gestiegen. Während im Jahr 2020 noch rund 780 Personen bei dem Spezialisten für industrielle Anschlusstechnik arbeiteten, waren es im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 840 Beschäftigte.

Die Rekordzahlen resultierten aus einem Umsatzwachstum in allen wichtigen Schlüsselmärkten und Zielbranchen, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.

„Nach den Herausforderungen des Jahres 2020 sind wir ganz bewusst mit einer positiven Planung ins Jahr 2021 gegangen. Wir waren damals bereits der festen Überzeugung, dass der industrielle Wandel und die dazugehörige Digitalisierung uns und unseren Produkten in die Hände spielen wird. Mit einer Umsatzsteigerung um fast ein Viertel haben wir allerdings nicht gerechnet. Zumal die Rahmenbedingungen aufgrund der anhaltenden Pandemie, der angespannten Situation bei den Vormaterialien und den noch nicht wieder reibungslos laufenden Lieferketten alles andere als optimal waren. Ohne den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten wir diesen Meilenstein niemals erreichen können“, wird Dipl.-Wirt.-Ing. Marco Heck, Geschäftsführer der Escha-Gruppe zitiert.

Das Wachstum sei Ergebnis von Prozessoptimierungen und gezielten Investitionen. Im letzten Jahr habe Eschaüber 2,3 Millionen Euro in neue Maschinen und Anlagen investiert, obwohl man mit Lieferengpässen auf Seiten der Maschinenbauer zu kämpfen gehabt habe. Ohne diese Beschränkungen wären die Investitionnen noch höher ausgefallen.

Seit März 2021 ist ESCHA Mitglied der Initiative „Klimafreundlicher Mittelstand“ des Bundesverbands der Energieabnehmer (VEA). Bis jetzt haben sich in dieser Initiative rund 100 mittelständische Unternehmen zusammengeschlossen, um sich zu den Themen Umwelt- und Klimaschutz auszutauschen und gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren. Die gemeinsamen Ziele bestehen darin, Energie effizienter einzusetzen, stärker auf klimafreundliche Energien zu setzen und Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

Trotz der weiterhin anhaltenden Unsicherheiten gehe die Escha-Gruppe mit einem klaren Wachstumsziel in das Jahr 2022. Dazu Marco Heck: „Den erfolgreichen Wachstumskurs des Geschäftsjahrs 2021 wollen wir 2022 fortsetzen. Um unsere Kunden weiterhin zuverlässig bedienen zu können, wird ESCHA neue Fertigungskapazitäten in Ungarn und Polen in Betrieb nehmen. Und auch in den Heimatstandort Halver werden wir weiterhin investieren. Zudem werden wir unser Produktportfolio in vielen Bereichen ausbauen.“ Dabei werde die Zukunftstechnologie Single Pair Ethernet (SPE) im Mittelpunkt der Entwicklungen stehen. Diese Technologie werde maßgeblich zur weiteren Digitalisierung industrieller Fertigungsprozesse beitragen.

Um die genannten Ziele zu erreichen, sei Escha auf gut ausgebildetes Personal angewiesen. Insbesondere am Heimatstandort in Halver ist das Familienunternehmen zurzeit auf der Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ganz unterschiedliche Bereiche. Neben Deutschland ist ESCHA in insgesamt 33 Ländern präsent – entweder mit Unterstützung von Partnern oder durch den eigenen Vertrieb.

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