Varieté mit Jongleur, Zauberer und Schlangenfrau

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Die 14-jährige „Schlangenfrau“ Lina Pawlowske aus Halver verblüffte die Varieté-Zuschauer am Samstag mit ihrer Beweglichkeit und Biegsamkeit.

Halver - Mit einer spektakulären Show, die bunte Vielfalt im wahrsten Sinn des Wortes bot, empfahlen sich Magier Timo Marc, Gewinner des Grand Prix Monte Carlo und des „Sarmoti Award“ Las Vegas, und befreundete Künstler am Samstag beim ersten Halveraner Varieté wärmstens für weitere Großtaten.

„Hat es euch gefallen? Kommt ihr wieder?“ Mit einem vielstimmigen, begeisterten Ja antworteten die Halveraner dem zaubernden und moderierenden Charmeur, der seine Kunst – eine Mischung aus Television, Schattenspiel, Malerei und Zauberkunst – spielerisch leicht und mit ansteckend guter Laune präsentierte.

Gemeinsam mit Daniel Hochsteiner, der Zeichentrick-Maus Speedy Gonzales beim Jonglieren in Sachen Tempo Konkurrenz machte, Kampfkunst-Meister Ray Style und Handstandakrobatin Marina Skulditskaja bot Marc in der ausverkauften Aula des Anne-Frank-Gymnasiums eine hinreißende Show.

Scherzhaft als „Künstlerin mit der weitesten Anreise“ führte der vielfach ausgezeichnete Schwabe die junge Kontorsionistin Lina Pawlowske aus Halver ein. In einer anmutigen Choreographie ließ die 14-jährige „Schlangenfrau“, die keine Knochen zu haben schien, über ihre extreme Biegsamkeit und Beweglichkeit staunen.

Mehr Fotos von der Varieté-Show:

1. Halveraner Varieté begeistert Besucher in der AFG-Aula

Timo Marc gab zwischen den Nummern selbst auch Kostproben seiner Kunst. Vor allem die mit zwei Pinselstrichen gemalten und wie von Geisterhand zum Leben erweckten Schmetterlinge und der kickende „Fußballer“ bei seiner Blue-Vision-Darbietung, der prompt den eingesetzten Monitor „durchschoss“, riefen Begeisterungsstürme hervor. Sogar Floh Helmut, liebevoll vom Publikum gehütet, platschte da (unsichtbar) beim Todessprung vom Sprungbrett geräuschvoll in ein Mini-Wasserbecken hinein.

Als „König der Jongleure“ machte Daniel Hochsteiner seinem Namen alle Ehre. Zu rassiger südamerikanischer Musik wirbelte er Kegel, Ringe und Bälle in atemberaubendem Tempo durch die Lüfte – höher, schneller und rasanter ging’s immer. Ein Highlight der Show: Hochsteiners spektakuläre Tempo-Tennis-Jonglage.

Aus der Welt der Artistik und fernöstlicher Kampfkunst brachte Ray Style, der durch ein feuriges Messerrad sprang und eine spitze Lanze mit der Kraft seines Halses verbiegen konnte, eine einzigartige Show mit, in der sich Kraft, Präzision und Ästhetik vereinten.

Poesie pur brachte Marina Skulditskaja als schneeweißer „Schmetterling“ mit vollendeter Handstandakrobatik in den Abend ein. Anmutig wirkte jegliche Kraftanstrengung. Ihre sonnige, frische und freche Seite kehrte die vielseitige Künstlerin aus der Ukraine bei einer temporeichen Hula-Hoop-Darbietung hervor.

Im kommenden Jahr geht’s weiter mit dem Halveraner Varieté.

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