Kürbismarkt: Erfolgreiche Premiere

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Die Auswahl an Zierkürbissen war riesengroß auf dem ersten Kürbismarkt in Halver. Rund um die Heesfelder Mühle waren mehr als 50 Stände aufgebaut.

Halver - Premiere geglückt, Erwartungen mehr als übertroffen: Einen Einstand nach Maß feierte der erste Kürbismarkt an der Heesfelder Mühle am Mittwoch.

Bei kühlem, aber trockenem Wetter erlebte die Sound-Bäckerei als Veranstalter einen regelrechten Run auf den Markt, der zuvor viele Jahre in Rärin beheimatet gewesen war. Mit dem Markt zogen auch viele Stammgäste von Herscheid mit nach Halver um.

Aus dem gesamten Märkischen Kreis und darüber hinaus pilgerten die Ausflügler zum Markt. Mehrere Hunderte betrug die Zahl der großen und kleinen Besucher, die sich an der Heesfelder Mühle mit Kürbissen unterschiedlichster Größe, Form und Farbe eindeckten, herbstliche Gaumenfreuden genossen, Kunsthandwerk bestaunten und sich von akustischer Live-Musik kurzweilig unterhalten ließen. 

Der Parkdienst lief geordnet 

Von Anfang an herrschte auf dem weitläufigen Gelände ein dichtes Gewimmel. Selbst auf der großen Wiese an der Susannenhöhe, wo der Parkdienst reibungslos und geordnet funktionierte, wurde es zeitweise aufgrund des Riesenandrangs eng. Den Weg zum Markt wiesen Hunderte von Kürbissen, die sorgsam entlang der Wege aufgereiht waren und auf die Hauptattraktion des Marktes – die große Familie der Kürbisgewächse – verwiesen. 

Einmal mehr drückte Landwirt Peter Viertmann (Werl), der neben Bergen von Hokkaidokürbissen viele weitere Sorten des schmackhaften Fruchtgemüses im Angebot hatte, dem herbstlichen Markt mit seinen Waren – wie in Herscheid – den Stempel auf. Seine Empfehlung: Butternusskürbis für Waffeln, Spaghettikürbis für Aufläufe und Hokkaidokürbis für Suppen. Daneben gab’s den stattlichen Kürbis Tom Fox und den noch stattlicheren Roten Zentner. 

Neu im Angebot: die grün-weißen Kalebassen (Flaschenkürbisse) in bizarren Formen. Ein Riesenkürbis brachte mehr als 100 Kilogramm auf die Waage. Kulinarisch verwöhnte Viertmann erstmals mit Kürbispuffern. Danach gefragt, ob sich der Umzug zur Heesfelder Mühle gelohnt hat, antwortete er zufrieden: „Wir haben alles richtig gemacht.“ Auch Henriette Langwald aus Hamm, die am benachbarten Stand Herbstkränze und Gestecke verkaufte, meinte: „Ein echt schöner Markt.“ 

Erster Kürbismarkt in Halver

Insgesamt bereicherten rund 50 Stände – viele schon in Herscheid dabei – das Marktgeschehen. Vor dem historischen Gebäudeensemble, in der alten Schule und auf der großen Wiese hatten die Aussteller ihre Stände aufgebaut. Wer zwischen Bummeln, Schauen und Kaufen eine kleine Verschnaufpause brauchte, konnte in der Scheune gemütlich Kaffeetrinken oder sich anderweitig stärken. 

Von Pulled-Pork-Burgern und frischen Chips über Zwiebelkuchen bis zu Suppen und Pasta reichte das Verpflegungsangebot. Eindecken konnten sich die Besucher zudem mit Brot aus dem Holzofen, Käsespezialitäten, Forellen, Honig, Waldecker Wurst- und Schinkenspezialitäten, frischem Gemüse und Obst, Senf, Relish, Tee, Kräutern, Lakritz und vielem mehr. 

Zum Schmücken von Heim und Garten gab’s vielerorts Originelles und Außergewöhnliches aus Holz, Glas, Keramik, Stoff und vielen anderen Materialien zu entdecken. Warme Wollsachen, Mützen, Schals und mehr trugen bereits der kalten Jahreszeit Rechnung. Kleine Besucher waren zum Kürbisschnitzen eingeladen. Musikliebhaber kamen beim Band-Wettbewerb „Purple Pumpkin“, bei dem es um die Teilnahme am Festival „Music Fever“ ging, auf ihre Kosten.

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