Michael Brosch will Bürgermeister werden

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Michael Brosch (links) kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Halver, der am 13. September gewählt wird. SPD-Vorsitzender Martin Kastner hatte ihn auf der Nominierungsversammlung am Montag vorgeschlagen.

[Update] Halver - Michael Brosch will Bürgermeister von Halver werden. Der SPD-Vorstand hatte sich im Rahmen einer Sitzung am Montagabend entschieden, den Fraktionsvorsitzenden als Kandidaten für das Amt vorzuschlagen. Im Gespräch mit der Redaktion erzählt Brosch, wie er seine Chancen bei der Wahl am 13. September sieht.

Von Det Ruthmann

„Halver ist mein Ort. Ich mag Halver, weil es hier ehrliche, hilfsbereite, engagierte Menschen gibt“, betont Michael Brosch, der SPD-Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 13. September.

Die Arbeit als Fraktionsvorsitzender mache ihm eine Menge Spaß, zumal einige gute Ergebnisse erzielt worden seien. Als Beispiele nannte Brosch auf der Nominierungsversammlung der SPD am Montag den Gehweg an der B 54, den Hallenboden in der Sporthalle an der Mühlenstraße, das KAG (Kommunale Abgabengesetz) und den Bereich Straßensanierung. Doch als Bürgermeister könne man noch stärker gestalten, als dies aus dem politischen Raum möglich ist, fügt der „frisch gebackene Kandidat“ hinzu.

Andere Ausgangssituation als 2009

„Mein Ziel ist, dass ich es schaffe, und ich sehe eine sehr gute Chance“, sagt Brosch. Er weiß, dass die Ausgangssituation heute eine andere ist als im Jahr 2009, als er von den Sozialdemokraten vergleichsweise überraschend als Bürgermeister-Kandidat präsentiert worden war. Mit 36,6 Prozent verlor er damals die Wahl gegen das amtierende Stadtoberhaupt. Mittlerweile „haben mich die Menschen kennengelernt, können mich besser einschätzen“, zeigt sich der Kandidat optimistisch.

Wahlkampf sei kein Alleingang

Auf der anderen Seite hofft Brosch auf so ein tolles Team wie im vergangenen Jahr zur Kommunalwahl, denn der Wahlkampf sei kein Alleingang. Alle, die im SPD-Wahlkampfteam mitarbeiten und helfen wollen, sind für Montag, den 23. Februar, ins Restaurant „Zum Berliner Platz“ eingeladen.

Zwölf-Punkte-Programm

Vor seiner Nominierung hatte sich der 46-jährige Vater von zwei Töchtern, der in Halver aufgewachsen und seit 1998 SPD-Mitglied ist, am Montag nicht nur persönlich vorgestellt. Er legte auch ein zwölf Punkte umfassendes Programm seiner politischen Ziele vor, aus dem er die Themen „Schulen“, „U3-Betreuung“, „städtische Straßen beziehungsweise Infrastruktur“ und „Sauberkeit“ hervorhob.

Als Kreisverwaltungsdirektor  zuständig für Straßen und Gebäude

„Mit meiner beruflichen Qualifikation kann ich das Amt des Bürgermeisters ausfüllen“, sieht Brosch zwar eine anspruchsvolle Aufgabe, hat aber keine Angst davor. Schließlich trägt er schon heute als Kreisverwaltungsdirektor die Verantwortung über mehr als 100 Mitarbeiter und über ein Budget von rund 20 Millionen Euro. Denn er ist zuständig für alle Straßen und Gebäude des Märkischen Kreises.

„Lösungen suchen, Brücken bauen und ganz nah am Menschen sein“, so hatte SPD-Vorsitzender Martin Kastner Brosch beschrieben. Der Vorstand der Sozialdemokraten hatte sich im Rahmen einer Sitzung entschieden, den Fraktionsvorsitzenden als Kandidaten für das Bürgermeisteramt vorzuschlagen. Die Mitglieder folgten dem Vorschlag, wie berichtet, zu 100 Prozent. Der Wahlkampf in Halver ist damit von Michael Brosch und der SPD eröffnet, auch wenn dieser erst in rund drei Wochen nach der Bildung des Wahlkampfteams konkreter werden dürfte.

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