Erster Brückenbau geplant - los geht‘s in 2021

Brücken, Brückensanierung, Halver, Schlemme
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„Stark baufällig“: Mit der Brücke, die über die Schlemme nach Dahlhausen führt, soll es 2021 losgehen. Mit rund 200 000 Euro werden der Abriss und Neubau kalkuliert.

Ab kommendem Jahr geht es mit den Brückensanierungen in Halver los. Das erste Bauwerk steht schon fest.

Halver – Jedes Jahr sollen eine umfangreiche investive Maßnahme, meist ein Neubau, der jeweils rund 200 000 Euro kosten wird, sowie eine konsumtive Maßnahme, also Reparaturen, in Höhe von je circa 100 000 Euro umgesetzt werden.

Prioritätenliste gibt den Weg vor

Geordnet wurden die Sanierungen und Neubauten anhand einer Prioritätenliste, die der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen Donnerstag einstimmig beschlossen hat. Wichtig bei der Prioritätenliste der konsumtiven Maßnahmen sei es, mit den Bauwerken zu beginnen, die mit wenig Geld erhalten werden können.

Zwischen den Bauwerken, die investiv und konsumtiv bis 2025 angegangen werden müssen, liegen noch zwischen zehn bis zwölf weitere Brücken, um die man sich in fünf Jahren kümmern wird. Auf der Liste der investiven Sanierung stehen zehn, auf der Liste mit konsumtiven Sanierungen 22 Brücken. Während konsumtive Reparaturen etwa neue Geländer, Beläge oder Fugen vorsehen, müssen manche Brücken für neue weichen.

„Stark baufällige“ Brücke als Erstes

So zum Beispiel die Brücke, die über die Schlemme nach Dahlhausen führt. Mit ihr soll es 2021 losgehen. Eigentlich, erklärte Bauamtsleiter Michael Schmidt, sollte diese Brücke bereits dieses Jahr erneuert werden. Aus „organisatorischen Gründen“ sei das aber nicht möglich gewesen. Mit der Brücke wird nun begonnen, weil sie „stark baufällig“ ist.

Eine Nachfrage hatte dazu Jürgen Wichert (SPD). Weil die Brücke die einzige Zufahrt zur Ortschaft Dahlhausen ist, wollte er wissen, wie sich die Verwaltung den Übergang während des Abrisses und Neubaus vorstellt. Wie Mitarbeiter Christoph Stillger erklärte, wird es dafür eine Lösung geben. Genaue Pläne gibt es noch nicht. Für eine Erschließung zur Ortschaft Dahlhausen ist aber stets gesorgt, betont Christoph Stillger.

Eine Nachfrage zur Brücke, die zur kleinen Ortschaft Halloh führt, wurde von Christoph Stillger nicht weiter ausgeführt, weil zu der Brücke momentan ein Gerichtsprozess läuft. Die Nutzung des Bauwerks, das ebenfalls über die Schlemme führt, ist für Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen verboten. Auf den Prioritätenlisten der Stadt ist diese Brücke nicht aufgeführt. Für jede Maßnahme ist immer ein separater Baubeschluss nötig.

Im benachbarten Schalksmühle wird ebenfalls eine Brücke an der B54 erneuert.

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