Halveraner Kulturzeit 2020

Auftritt verschoben - Quintett plant gleich zwei Shows an neuem Termin

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Das GlasBlasSing-Quintett spielt sein Programm gleich zweimal in Halver.

Halver - Schon am 21. März hätte das GlasBlasSing-Quintett seinen Auftritt in Halver gehabt. Corona grätschte dazwischen. Die Stadt Halver als Veranstalter hat sich mit den Künstlern auf einen Ersatztermin geeinigt: den 26. August. Und an diesem Tag steht das Quintett gleich zweimal auf der Bühne.

Da die Besucherzahl nicht mehr als 100 Personen ín der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums betragen darf, gibt es zwei Auftritte. Damit alle Abo- und Karten-Besitzer an der Veranstaltung teilnehmen können, haben sich die Beteiligten darauf geeinigt. Das Quintett tritt am 26. August also um 18 und um 20 Uhr auf. Besucher müssen sich im Vorfeld für eine Uhrzeit entscheiden und sich bei Helene Schölzel im Rathaus per E-Mail an h.schoelzel@halver.de und ab dem 27. Juli auch telefonisch unter Tel. 0 23 53/7 31 45 anmelden. 

Flaschen jedweder Couleur – groß oder klein, bauchig oder langhalsig – sind das Metier des Quintetts. Gewöhnliche Flaschen, wie sie im Supermarkt, am Kiosk und jeder Tankstelle zu kaufen sind. Schnell zur Hand, wenn die Kehle trocken ist und der Durst quält. Problemlos zu entsorgen, wenn der Inhalt ausgetrunken ist. 

"Vollbiermusiker" aus Berlin

Apropos entsorgen: Für leere Flaschen hat das GlasBlasSing-Quintett einen Flaschmob inszeniert und den zeigen sie in Halver. „Das mit Abstand beste Flaschenmusikprogramm aller Zeiten“ stellen die vier „Vollbiermusiker“ aus Berlin, die Flaschen verschiedenster Größen, Farben und Materialien in erstaunliche Allroundinstrumente verwandeln, bei ihrer Stippvisite in Aussicht. Sie wollen nach eigenem Bekunden zeigen, „was man mit den Überresten der letzten Silvesterparty Geniales anstellen kann“. 

In Flaschmob, dem neuen Programm der Gruppe, flöten, klimpern, klappern und ploppen die vier Berliner auf Eigenkreationen wie der Cokecaster-Flaschengitarre, dem Flachmaninoff-Xylophon, der Jelzin-Orgel, Wasserspender-Floors-Toms und anderen Upcycling-Instrumenten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Sämtliche Genres aus E- und U-Musik sowie viele Getränkesorten unterziehen die Berliner dabei einer genauen Betrachtung und untersuchen sie auf ihre Hit-Tauglichkeit. Zwischen den Songs führen die vier Hauptstädter ihre Zuhörer gerne in die Irre, um sie über Umwege zu tieferer Erkenntnis zu führen.

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