Regionale 2025: Eventhalle und Gründerzentrum?

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Halver - Könnte ein Gründerzentrum die Stadt Halver und die Region Volmetal interessant für Start-Up-Unternehmen machen? Und könnte eine große Eventhalle, tauglich für Spitzenhandball wie auch für Großveranstaltungen wie Konzerte, Besucher von außerhalb anlocken und zur Attraktivität der Region beitragen?

Diese Fragen rücken drängend auf die Tagesordnung in den Volmekommunen Halver, Meinerzhagen, Schalksmühle, Kierspe und Herscheid, das sich an das Volme-Quartett angedockt hat, wenn es um die Neuauflage des Förderprogramms geht. 

Im Hintergrund diskutiert werden diese möglichen Vorhaben bereits seit Längerem. Seit den Reden zur Verabschiedung des Haushalts sind sie öffentlich. Thema waren sie in den Beiträgen von Dr. Sabine Wallmann (UWG) und Matthias Clever (Grüne). Ein Gesundheitszentrum zur Bekämpfung des Ärzte- und insbesondere des Fachärztemangels brachte SPD-Fraktionschef Martin Kastner ins Spiel.

Hoffnung auf Unterstützung

Im Hintergrund auch hier: die Hoffnung auf Unterstützung durch die Regionale-Förderung, die im ersten Durchgang erhebliche Mittel nach Halver gespült hatte mit weit reichenden Auswirkungen auf die Neugestaltung der Innenstadt. Wo sich die Städte und Gemeinden mit Projekten untereinander Konkurrenz machen oder sich ergänzen könnten, wird zurzeit auf Ebene der Bürgermeister und Regionale-Beauftragten ausgelotet. Dass sich nun fünf Kommunen mit vier Gründerzentren gegenseitig auf die Füße träten, müsse sicherlich ausgeschlossen werden, sagte auf Anfrage des AA Bürgermeister Michael Brosch. 

Doch in diesem Fall sehe er durchaus eine positive Resonanz der Amtskollegen. Als problematischer betrachtet er auf den ersten Blick eine Eventhalle. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir alle Projekte kriegen“, stellt Brosch im Hinblick auf die Größenordnung fest, die er „im fast achtstelligen Bereich“ verortet. 

Standortfragen sind ungeklärt 

Für alle Vorhaben gilt aber, dass die Standortfragen ungeklärt sind. Das liegt zum einen daran, dass es voraussichtlich nicht durchweg städtische Flächen sind, auf denen die Vorhaben realsiert würden. Damit kommt die Frage möglichen Grunderwerbs ins Spiel. Und auch das nötige Planungsrecht müsste erst geschaffen werden. 

Im Hinblick auf das angedachte Gründerzentrum sieht Brosch die Nähe zum Anne-Frank-Gymnasium (AFG) an der Kantstraße als eine Option zur Vernetzung mit der Digitalisierungs-Offensive am AFG. Dort sei die Klientel zu finden, die künftig mit ihren Ideen in die unternehmerische Selbstständigkeit starten könnte.

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