Mailand im Regen

Die Besichtigung der Arena von Verona war für die Halveraner Gruppe ein beeindruckendes Erlebnis.

HALVER/MAILAND - Die ersten Eindrücke von „Bella Italia“ haben 13 Schülerinnen und Schüler aus dem neunten und zehnten Schuljahr des Anne-Frank-Gymnsaiums, die am Freitag zum Praktikanten-Austausch nach Cernusco bei Mailand aufgebrochen waren (wir berichteten), bereits sammeln können.

Zusammen mit den Lehrern Franz Zibirre und Klaus Bonauer ging es für die Halveraner Delegation nach der Landung auf dem Flughafen Mailand-Malpensa am Freitagmorgen mit der Bahn direkt zur Schule in Cernusco. Dort wurden die Halveraner freudig begrüßt und bestens verpflegt, wie der stellvertretende AFG-Schulleiter Zibirre berichtet. Nach dem herzlichen Empfang „verschwanden“ die AFG-Schüler mit ihren Gastgebern zunächst im Unterricht und abends in die Gastfamilien.

Am frühen Samstagmorgen stand schon der erste Ausflug auf dem Programm. Mit der Metro ging es nach Mailand, wo die AFG-Schüler trotz strömenden Regens jede Menge Sehenswürdigkeiten abklapperten. Die Sant’Ambrogio mit der Grabstätte des heiligen Ambrosius und die Besichtigung des Mailänder Doms waren erste Höhepunkte dieses Ausfluges, dessen zweiter Teil weniger kulturell angehaucht war. Denn am Nachmittag wurde flaniert. Galleria Vittorio Emmanuelle II aus dem 19. Jahrhundert, das Modeviertel rund um die Via della Spiga und die Shoppingmeile des Corso Buenos Aires hießen die Stationen.

Am Sonntag wurden Teile Veronas erkundet. „Die Zugfahrt in die Stadt von Romeo und Julia diente dazu, noch etwas Schlaf nachzuholen. Und bei leichtem Regen standen natürlich die Arena und die Piazza Herbe auf dem Programm, neben dem berühmten Balkon der Julia“, berichtet Lehrer Franz Zibirre. Bei einem Stadtrundgang konnten die AFG-Schüler aber auch „versteckte Schätze“ abseits der normalen Routen entdecken - so wie die Kirche San Fermo Maggiore, die im 11. Jahrhundert auf einer versunkenen frühchristlichen Kirche gebaut worden war.

Vor der Rückfahrt nach Cernusco stand noch die Besichtigung der Arena auf dem Programm. Da es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr regnete, konnte das römische Amphitheater trockenen Fußes besichtigt werden. Der imposante Bau beeindruckte die Gruppe. Denn die Arena in Verona ist - nach dem Kolosseum in Rom und der Arena von Capua - das drittgrößte der erhaltenen antiken Amphitheater. In römischer Zeit fasste die Arena über 30 000 Zuschauer und wurde für Gladiatorenkämpfe und Wettkämpfe genutzt.

Am Montag schnupperten die AFG-Schüler im Rahmen ihres Auslandspraktikums dann erstmals italienische Berufsluft in Geldinstituten, Kindergärten oder Wirtschaftsunternehmen. Nachmittags stand zudem ein Besuch beim Bürgermeister von Cernusco auf dem Programm.

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