Vorbereitungen für das "Baufeld" Bahngelände laufen

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Die Böschung der Hagedornstraße zum Bahngelände hin wird für den Bau einer 90 Meter langen Stützmauer vorbereitet. Die Errichtung einer zweiten ebenso langen und fünf Meter hohen Mauer folgt.

Halver - Der Startschuss für die Erschließung des Bahngeländes ist gefallen, auch wenn der offizielle erste Spatenstich am ersten Dienstag im August erfolgen soll.

Bereits am Mittwoch rückten Bauarbeiter mit Bagger und Lastwagen an, so erklärten gestern Diplom-Ingenieur Dag Mlody von der Firma Bramey, Bünermann/Ingenieure und Lutz Eicker vom Fachbereich Bürgerdienste, um das Baufeld zu räumen.

Das Gelände direkt unterhalb der Hagedornstraße wird von Büschen, Bäumen und anderen störenden Sachen geräumt. Denn dort wird nicht nur mit dem Bau des Kanals und der Verlegung der Versorgungsleitung begonnen, wie der Mlody erläuterte, sondern auch mit dem einer ersten 90 Meter langen Stützmauer. Eine zweite, ebenfalls 90 Meter lange Mauer, die bis zu fünf Meter hoch wird, wird anschließend im weiteren Verlauf der Hagedornstraße in Richtung Tannenweg errichtet.

Gleichzeitig, so führt der Ingenieur des Unternehmens aus, das die gesamte Ausführungsplanung übernommen hat, wird im Bereich Südstraße/Bahnweg mit dem Kanalbau begonnen. Aus diesem Grund wird die Südstraße dort für voraussichtlich vier bis fünf Wochen gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Hagedornstraße, die für die Dauer der Sperrung der Südstraße natürlich befahrbar bleibt. Erst, wenn die Südstraße voraussichtlich Anfang September wieder freigegeben wird, muss auch die Hagedornstraße im Zuge der weiteren Erschließungsmaßnahmen zumindest tagsüber gesperrt werden. Zu anderen Zeiten wird die Straße für Anlieger frei gegeben.

Im Übrigen gibt es für die Anwohner und auch Interessierte die Möglichkeit, sich direkt beim Bauleiter Axel Eversberg von der Firma Marsch – die die Erschließungsarbeiten durchführt – zu informieren. Denn jeden Donnerstag soll es ab 14 Uhr eine Sprechstunde im Baubüro geben. Dieses Büro wird auf dem Parkplatz am Kulturbahnhof stehen.

Dag Mlody geht davon aus, dass bis Weihnachten dieses Jahres die Hauptarbeiten – Kanalbau, Verlegung aller Versorgungsleitungen, Straßenbau – erledigt sind und der Investor eine Zufahrt von der Hagedornstraße zum Bahngelände hat. Schwere Fahrzeuge müssen nicht über die Bahnhofstraße fahren.

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