Sanierung der Fahrbahn

Drei Monate Vollsperrung für Sanierung einer Verbindungsstraße im MK

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Die Einmündung der Heerstraße in die Frankfurter Straße wird im Zuge der Fahrbahnsanierung verkleinert. Außerdem wird es auf beiden Landesstraßen Querungshilfen für Fußgänger geben.

Halver - Die Hauptverkehrsader von Oberbrügge nach Halver wird für drei Monate vollgesperrt. Grund ist die Sanierung der Heerstraße (L892).

Die Fahrbahn der Heerstraße wird zwischen dem Ausbauende in Ehringhausen und der Einmündung in die L 528 (Frankfurter Straße) erneuert, erklärt Andreas Berg, Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers.

Es handele sich um eine Deckensanierung auf einer Länge von insgesamt 2,7 Kilometern. Teilweise gehe es außerdem um die Beseitigungen von Schadstellen. „Das heißt, wir gehen tiefer in den Unterbau und erneuern ihn“, erläutert Berg. Am Dienstag wurde die Ausschreibung veröffentlicht, am 21. Juli erfolgt die Submission, sodass Anfang August der Auftrag von Straßen.NRW vergeben werden kann.

Sanierungsstart Mitte/Ende August

Andreas Berg kann zwar den genauen Termin für den Start der Sanierungsarbeiten noch nicht nennen, geht aber davon aus, dass Mitte oder Ende August die Arbeiten beginnen werden. „Wir werden dies aber noch bekannt machen“, verdeutlicht Berg, dass die Sanierung auf der schmalen und teils kurvenreichen L 892 nur unter Vollsperrung durchgeführt werden kann.

Drei Monate werden für die 850 000 Euro teure Sanierung veranschlagt, mit der man an der Einmündung der Heerstraße in die L 528 (Frankfurter Straße) beginnen wird. 445 Meter lang ist der erste Bauabschnitt, 380 Meter der zweite – bis etwa zum Abzweig nach Berge. Der folgende dritte Bauabschnitt ist mit 1,5 Kilometern der längste. Abschließend verbleibt ein etwa 400 Meter langes Teilstück bis zum Ausbauende der Heerstraße in Ehringhausen, die dann noch zu sanieren sind.

Umleitung über B54 und B229

Das bedeutet gleichzeitig, dass bis Mitte oder Ende November – sollte nichts Unvorhergesehenes geschehen – eine Umleitung eingerichtet und zwar über die B 54 (Volmestraße) bis Brügge und weiter über die B 229 (Ostendorf). Wie die Regelungen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aussehen – über die Heerstraße fahren Busse von MVG und Westfalenbus – , steht noch nicht fest. Beratungs- und Abstimmungstermine, auch mit der Stadt, stehen noch aus.

Sicher scheint zu sein, dass normale Busse nicht über die sehr schmale Straße in Sticht, wo ein Begegnungsverkehr nicht möglich ist, fahren werden. Zumal auch die Zufahrt über Schröders Herweg in den ersten beiden Bauabschnitten nicht möglich sein dürfte. Ebenso, dass die Haltestellen Marderweg, Schröders Herweg und Schmidtsiepen für drei Monate entfallen.

Fest steht aber, dass die derzeit noch sehr weite Einmündung der L 892 in die Frankfurter Straße verkleinert wird. In Blickrichtung L 528, so Berg, werde man auf der rechten Seite ein Stück Fahrbahn wegnehmen, dabei auf den Einmündungsradius für große Fahrzeuge achten. Zudem, und da ist die Stadt mit im Boot, werden sowohl auf der Heer- als auch auf der Frankfurter Straße Querungshilfen für Fußgänger eingebaut.

Verkehrsinsel wird fest installiert

Auf der Landesstraße 528 werde man dafür die Linksabbiegerspur verkürzen. Auf der Heerstraße wird dies mithilfe einer Verkehrsinsel realisiert. Die derzeit vorhandene, eigentlich provisorische Insel, so der Pressesprecher des Landesbetriebs Straßen.NRW, werde durch eine festinstallierte ersetzt.

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