Ermutigung mit Trillerpfeifen

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Auch im Ratssaal machten die Kinder auf sich aufmerksam. ▪

HALVER ▪ Das Schwimmbad soll erhalten bleiben, Sportplätze zum Kicken aufgewertet werden und die Spielplätze Bestand haben. Diese und weitere Anliegen haben gestern Morgen die Vorschulkinder der katholischen Kindergärten „St. Nikolaus“ und „St. Georg“ dem Stadtoberhaupt vorgetragen. Dem Bürgermeister Dr. Bernd Eicker und den weiteren Verantwortlichen in der Stadt wurde dabei aber insgesamt ein gutes Zeugnis ausgestellt. „Wir möchten Sie ermutigen, so weiter zu machen wie bisher“, erklärte die Leiterin des Halveraner Kindergartens, Petra Dörenbach. Natürlich wisse man, dass die Finanzausstattung ein Problem sei.

Die Kinder hatten zuvor insgesamt rund 50 Bilder gemalt, auf denen sie die Einrichtungen in der Stadt gezeichnet hatten, auf die sie nicht verzichten wollen. So legt der vierjährige Max Wert auf seinen Fußballplatz und die fünfjährige Linn auf ihren Spielplatz. Neben ihren Bildern machten sie mit zahllosen Trillerpfeifen und weißen Ballons in der Hand auf ihre Anliegen aufmerksam. Wie berichtet, haben sich die Kindergärten damit an der Bistums-weiten Aktion „Kürzt nicht bei den Kurzen!“ beteiligt.

Beim Bürgermeister von Halver stießen sie zumindest auf offene Ohren, wobei er zugleich die Eltern der Kleinen in die Pflicht nahm. Als Beispiel führte Eicker das Waldfreibad Herpine an, das nur mit Unterstützung vieler erhalten werden könne. „Die ganze Familie soll in den Förderverein gehen. Dann bleibt die Herpine auch erhalten.“ Dass die Stadt sich für die Kinder einsetze, verdeutlichte Eicker an der vorgehaltenen Schullandschaft. „Ihr könnt alle Schularten in Halver besuchen.“ Dies koste viel Geld, sei der Stadt aber ein besonderes Anliegen. ▪ Marco Fraune

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