„Entschuldigung – wer bist du noch mal?“

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Viele nette Gespräche in einer entspannten Atmosphäre kennzeichneten auch dieses Mal das Ehemaligentreffen des Anne-Frank-Gymnasiums. ▪

HALVER ▪ Die Getränke flossen literweise, in jeder Ecke wurde erzählt und gelacht und mit fortschreitender Uhrzeit wurde die Stimmung zunehmend entspannter: Das traditionelle Ehemaligen-Treffen des Anne-Frank-Gymnasiums, das bekanntlich nur alle fünf Jahre stattfindet, wurde auch am Samstag einmal mehr den Erwartungen gerecht.

Zwar hatten nicht ganz so viele ehemalige Schüler den Weg an ihre alte Wirkungsstätte gefunden wie von den Organisatoren erhofft, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Denn die Ziele – mal wieder miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen, in Erinnerungen zu schwelgen und ein „Netzwerk“ aufzubauen – wurden in jedem Fall erreicht.

Und so fiel auch das Fazit von „Hauptorganisator“ Peter Höller bereits in der Nacht überaus positiv aus: „Ich bin voll und ganz zufrieden, habe tolle Gespräche geführt und freue mich, so viele alte Schüler wiederzusehen.“ Und nicht zuletzt auch hinsichtlich der Organisation habe alles geklappt. Dies war vor allem den zahlreichen Helfern – in erster Linie der Jahrgangsstufe 12 sowie vielen Eltern – zu verdanken, die den Dienst an den Getränkeständen übernommen hatten und die Gäste auf allen Ebenen der Schule mit einer Erfrischung versorgten. Darüber hinaus bot das Team des „Café Pixel“ den Besuchern bis nach Mitternacht einen kleinen Imbiss an – der von vielen auch gerne in Anspruch genommen wurde. Schließlich sahen vor allem die Auswärtigen das Café zum ersten Mal und zeigten sich begeistert. So sei nach Aussage des Teams nicht selten zu hören gewesen: „Schade, dass es das zu unserer Zeit noch nicht gegeben hat.“

Aber auch die vielen anderen Neuerungen innerhalb der Schule stießen bei den Ehemaligen auf reges Interesse. „Die Stadt hat viel investiert und es ist alles sehr schön geworden“, warb denn auch Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, ebenfalls ehemaliger Absolvent des AFG, für den Schulstandort Halver. Und auch Schulleiter Paul Meurer, selbst noch nicht lange an der Schule, nutzte die Gelegenheit, Kontakte mit Ehemaligen zu knüpfen und interessante Referenten für künftige Veranstaltungen zu gewinnen.

„Es ist schön, so viele vertraute Gesichter zu sehen, auch wenn es schwer fällt, die richtigen Namen zuzuordnen“, hatte Peter Höller gleich zu Beginn um Verständnis geworben. Und so lauteten denn wohl auch die am häufigsten gestellten Fragen des Abends „Wie heißt du noch mal?“, „Was machst du so?“ und „Wo wohnst du jetzt?“ Um mögliche „Hemmungen“ gleich im Keim zu ersticken, hatten die Organisatoren auf das bewährte Konzept zurückgegriffen und Räume ausgewiesen, in denen sich die einzelnen Jahrgangsstufen treffen konnten. Viele Lehrer liefen derweil auf den Fluren entlang und suchten hier und da das Gespräch zu den ehemaligen Schülern. Erst zu späterer Stunde konzentrierte sich das Geschehen dann auf die Pausenhalle beziehungsweise die Aula.

Während natürlich auch die Vertreter des Fördervereins eine Werbetour durch die Schule starteten, hatte sich die Foto-AG der Schule ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen: Die Mitglieder liefen nicht nur fotografierend durch die Etagen, sondern luden Interessierte zu einem Jahrgangsstufen-Shooting ins aufgebaute Fotostudio ein. ▪ Kerstin Zacharias

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