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Denkhof in Halver: Nächster Schritt für die Vergabe

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Von: Florian Hesse

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Im Gebäude Frankfurter Straße 50 soll der „Denkhof“ entstehen.
Im Gebäude Frankfurter Straße 50 soll der „Denkhof“ entstehen. © Florian Hesse

Die Entscheidung über die Fortführung des „Denkhofs“ an der Frankfurter Straße ist im Grundsatz entscheidungsreif. Das teilt der Kämmerer und erste Beigeordnete der Stadt Halver, Simon Thienel, auf Anfrage mit.

Halver - Am Mittwoch hatte die Bewerbung um die Übernahme des früheren Wippermann-Verwaltungsgebäudes unterhalb der Polizeiwache die nächste Hürde genommen. Das war der Lenkungskreis der Regionale, in deren Rahmen das innerstädtische Areal Teil der Bewerbung der Kommunen Oben an der Volme und der Stadt Halver ist.

Die einzigen Bewerber hätten in der Sitzung des Gremiums, das keine Beschlussfunktion, aber empfehlenden Charakter hat, ihr Konzept und ihre Bewerbung im Rahmen des Ausschreibungsmodus vorgestellt und Fragen aus dem Kreis beantwortet, gab Thienel aus der Sitzung bekannt. Im Anschluss habe es einen „intensiven Austausch“ gegeben, so der Kämmerer weiter. Wer die Bewerber sind und zu welchen Konditionen sie den Betrieb fortführen wollen, bleibt weiterhin nicht öffentlich.

Die Bewerber hätten zudem angeboten, alle Fraktionen vor der finalen Sitzung des Hauptausschusses ergänzend aufsuchen, um etwaige weitere Fragen zu beantworten.

Der Lenkungskreis habe mit großer Mehrheit die Empfehlung ausgesprochen, das vorgestellte Konzept zur Präsentation im Hauptausschuss zuzulassen beziehungsweise halte es mehrheitlich für geeignet, auch wenn bis zum Sitzungstermin am 15. Juli an manchen Stellen prozessbedingt noch etwas „nachgeschärft“ werden müsse.

Grundsätzlich ist der Lenkungskreis kein Beschluss-Organ, jedoch wurde im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens auf eine gewichtige Meinung des ansonsten ausschließlich inhaltlich arbeitenden Gremiums Wert gelegt. Dem Hauptausschuss obliegt jedoch die finale Entscheidung.

Ziel der Stadt Halver ist es, mit dem Denkhof zukunftsweisende Projekte weiterzuverfolgen. Dazu gehört ein Coworking-Space, die Schaffung von technisch gut ausgestatteten Tagungsmöglichkeiten, der Betrieb der Stage-Halle und die Errichtung eines sogenannten Digital-Hub als Schnittstelle für Schule, Wissenschaft und Wirtschaft.

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