Energiesparmesse lockt vor allem am Sonntag Besucher

Dem Ehepaar Schwarzer aus Brügge kam die Energiesparmesse der Halveraner Handwerker gut zupass. Nicht nur Dachdeckermeister Frank Düppe (links) konnte ihm eine fachlich kompetente Beratung anbieten. ▪ Pfannschmidt

HALVER ▪ Ein großer, dicker, bunter Elefant steht am Kulturbahnhof. Zwei Tage lang macht er als Farbtupfer auf die Energiesparmesse der Halveraner Handwerker aufmerksam. Elf an der Zahl haben sich zusammengetan und nach dem Erfolg der zwei vorangegangenen Aktionen die dritte Auflage gewagt. Mit Erfolg. Auch aus Lüdenscheid, Brügge, Breckerfeld, Schalksmühle, Kierspe, Brügge, Hagen oder Gummersbach kamen die Besucher. Am Samstag zunächst schleppend, am Sonntag dann in größeren Mengen.

Gabriele und Peter Schwarzer aus Brügge zum Beispiel, fanden das Angebot „ganz toll“. Gerade in der Endphase der Verhandlungen für den Kauf eines Eigenheimes, das den eigenen Wünschen entsprechend umgebaut werden soll, „passte das ja ganz genau“. Ganz in Ruhe konnte das Ehepaar gemeinsam über die Messe bummeln, sich an den verschiedenen Ständen über die Möglichkeiten von Dämmmaßnahmen, Dach- und Fenstererneuerung informieren oder sich einen Vortrag über die gesetzliche Energieeinsparverordnung anhören.

Die Referenten Hans-Eberhard Kopp, Michael Erlhof und Mike Budde waren vom zögerlichen Beginn ein wenig enttäuscht, zeigten sich aber flexibel und verlegten für Samstag geplante Vorträge kurzerhand auf den Sonntag. Wissenswertes erfuhren die Besucher so über Brandschutz durch Rauchmelder, staatliche Förderung beim Energiesparen und Schimmelpilzbefall, Ursachen und Vermeidung.

Am Sonntag machten die Messebesucher den enttäuschenden Samstag mehr als wett. Jan-Moritz Schröder konnte am weltweit neuen Gas-Heizgerät in einem umweltschonenden Kompletsystem Interessierte beraten, und Thomas Fischer „100 Prozent mehr Besucher“ als am Vortag über das Thema Sicherheit und Sicherheitstechnik informieren.

Schönes Wetter und Ferienbeginn verpassten der Veranstaltung am Samstag einen Dämpfer. „Eigentlich war der Samstag bisher immer weniger gut besucht als der Sonntag, aber in diesem Jahr ein bisschen mehr“, wird rückblickend festgestellt. „Wir wollen uns künftig auf einen Tag beschränken“, sagt Mit-Organisator Reinhard Göddert. Damit sich Aufwand nebst Kosten und entsprechende Resonanz künftig die Waage halten, ist angedacht, die Handwerkermesse im nächsten Jahr am ersten verkaufsoffenen Sonntag durchzuführen.

Über den Standort wollen sich die Handwerker auch noch unterhalten. Aber: „Wir wollen auf jeden Fall mit der Energiesparmesse weitermachen.“ ▪ Yvonne Pfannschmidt

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