Klassengrößen für Eltern wichtig

Eltern informieren sich an weiterführenden Schulen

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Informierten die Eltern über die Bildungswege: Reiner Klausing, Karsten Thiesbrummel, Angelika Vos, Christina Teipel-Pickelein und Christina Meemann (von links).

Halver - Gemeinsam stellten das Anne-Frank-Gymnasium (AFG) und die Humboldtschule Eltern von aktuellen Viertklässlern, für die im kommenden Schuljahr der Wechsel zur weiterführenden Schule ansteht, am 30. Oktober in der Schulaula an der Humboldtstraße ihr Bildungsangebot vor.

Seitens des Gymnasiums informierten Karsten Thiesbrummel und Christina Teipel-Pickelein, die zusammen das Erprobungstufenteam der Schule bilden, die Eltern. Das Angebot der Humboldtschule stellten Schulleiter Reiner Klausing und Konrektorin Christina Meemann vor. Als neue Abteilungsleiterin für die Jahrgänge 5 bis 7 an der Humboldtschule nahm Angelika Vos an der Informationsveranstaltung beider Schulen teil.

Schulzeit in drei Phasen gegliedert

Am AFG gliedere sich die Schulzeit in drei Phasen (Erprobungs-, Mittel- und Oberstufe), führten Christina Teipel-Pickelein und Karsten Thiesbrummel aus. In der Jahrgangsstufe 5 würden in der Regel drei bis vier Klassen – darunter eine bilinguale Klasse für sprachbegabte Schüler – gebildet.

Auf das musikpraktisch ausgerichtete Chorprofil – möglich ab Jahrgangsstufe 6 – und weitere Differenzierungen in den höheren Stufen durch Fremdsprachen und den Wahlpflichtbereich gingen die beiden Lehrer ein. Ausführlich stellten Reiner Klausing und Christina Meemann das Lernen an der Humboldtschule als Sekundarschule im Ganztag vor. Inklusion sei Bestandteil des Selbstverständnisses, erklärte Klausing. Dieses Selbstverständnis schließe sämtliche Begabungen und Förderbedarf ein.

Beim Informationsabend in der Schulaula an der Humboldtstraße erhielten die Eltern einen ersten Überblick über die Bildungsangebote von AFG und Humboldtschule.

Kooperation zwischen AFG und Berufsschulen

Im ersten Jahr würden die Kinder durchgängig im Klassenverband unterrichtet. Ab Klasse 6 beginne der Wahlpflichtunterricht. Bis Klasse 10 geschehe zunehmende Differenzierung. Alle Abschlüsse der Sekundarstufe I seien möglich. Darauf aufbauend seien Kooperationsvereinbarungen mit dem AFG und den Berufskollegs der Region geschlossen worden. Berufsorientierung geschehe an der Humboldtschule vermehrt ab Klasse 8, sodass auch eine gute Vorbereitung auf den Beruf gegeben sei. Auf die Besonderheiten des Lernens an der Ganztagsschule – keine Hausaufgaben, Lernzeiten, die Mittagsverpflegung, Angebote nach dem Mittagessen und dergleichen mehr – gingen die beiden Schulleiter ein.

Klassengrößen für Eltern wichtig

Fragen aus Reihen der Elternschaft zielten unter anderem auf die Klassengröße an beiden Schulen. „Wir sind dreizügig. Alle Klassen sind bei 25 Schülern gedeckelt“, erklärte Reiner Klausing. Am AFG pendele die Klassenstärke zwischen 20 (Inklusion) und 30 Schülern, ergänzten Christina Teipel-Pickelein und Karsten Thiesbrummel. 

Die bilingualen Klassen seien erfahrungsgemäß die leistungsstärksten. Auch am AFG würden Schulpraktika ab Klasse 8 angeboten.

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