Elke Durstewitz bekommt Wappenschild verliehen

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Elke Durstewitz bekam das Wappenschild der Stadt verliehen. ▪

HALVER ▪ Dass es für Elke Durstewitz ein ganz besonderer Tag war, war schon daran zu erkennen, dass ihr Bruder mit Frau extra aus Berlin anreiste. Denn die 75-Jährige erhielt am Dienstag aus den Händen von Bürgermeister Dr. Bernd Eicker das Halveraner Wappenschild für ihre Verdienste im Vorstand der Arbeiterwohlfahrt, als beratendes Mitglied im Sozialausschuss und für ihre aktive Nachbarschaftshilfe „im Verborgenen“.

Das Stadtoberhaupt hob besonders hervor, dass Elke Durstewitz ohne großes Aufsehen bedürftigen Menschen hilft. „Das ist auch eine Ehrung für alle anderen, die im Stillen für das Gemeinwesen arbeiten“, meinte Bernd Eicker, ohne damit die Auszeichnung für die Halveranerin schmälern zu wollen.

Zu Beginn hatte Regina Reininghaus, stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende des Awo-Ortsvereins, die zahlreichen Gäste – die Mitglieder des Awo-Vorstands und des schon wenigstens 30 Jahre alten Frauengesprächskreises, dem Elke Durstewitz angehört – und natürlich die Familienmitglieder begrüßt. Reininghaus fügte hinzu, dass Durstewitz seit 45 Jahren in der Arbeiterwohlfahrt – dies würde im Sommer gefeiert – und seit 30 Jahren im Vorstand der Awo (aktuell als Kassiererin) aktiv sei. Zudem würde sie stets den „Küchendienst bei der Awo organisieren.

Bürgermeister Eicker konnte noch weitere beeindruckende Zahlen über Elke Durstewitz hinzufügen: Die Halveranerin sei, mit Unterbrechungen, seit 35 Jahren im Jugend- und Sozialausschuss beziehungsweise seinen Vorgängern aktiv – „das erste Mal 1969“. Alles gute Gründe, der Tochter der ersten Frau im Halveraner Stadtrat, Änne Durstewitz, das Wappenschild zu verleihen.

Natürlich gab es nicht nur die entsprechende Urkunde dazu, sondern auch eine Flasche Sekt. Zudem überreichten Awo-Vorsitzende Reininghaus sowie viele andere Gäste Blumen und andere Geschenke, schließlich war Elke Durstewitz in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden – „und den Geburtstag haben wir bei der Awo noch nicht gefeiert“, meinte Reininghaus. So gab es also einen „doppelten“ Grund für die neue Wappenschild-Trägerin mit ihren Gästen und dem Bürgermeister bei Kaffee, Kuchen, herzhaften Speisen und anderen Getränken im Bürgerzentrum „Am Park“ gemütlich zu feiern. ▪ Det Ruthmann

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