Illegale Fleischentsorgung

Ekel-Fund: Anwohnerin stößt auf Tierkadaver

Müll, Grün, Wald
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Symbolfoto

Müll und Grünabfälle werden immer mal wieder an Waldrändern und anderen Orten entsorgt. So ist es auch in Halver an einer Stelle. Doch dieses Mal machte eine Anwohnerin einen ekeligen Fund.

Halver – Dass am Rand der Siedlung schon einmal Gartenabfälle landen – das gehört sich nicht, ist aber noch kein Skandal. Die Sauerei, die eine Anwohnerin aus der Nähe des Baugebiets Neuen Herweg am vergangenen Samstag fand, war dann doch zu ekelig: mehrere abgezogene Hasenkadaver, abgehäutet und abgelegt auf einem Haufen Hasenmist am Ende des Hermelinwegs.

Empörend aus Sicht der Spaziergängerin war der Fund besonders deshalb, weil die Kadaver direkt am Weg lagen. Dort spielten Kinder, sagt sie, auch Hunde von Spaziergängern gingen an die unappetitlichen Überreste, die dort noch nicht lange hatten liegen können. Noch am Freitag war davon nichts zu sehen, sagt die verärgerte Frau, die Polizei, Ordnungsamt und den Baubetriebshof von dem Fund in Kenntnis setzte, den sie mit Zweigen abgedeckt und mit Flatterband markiert hatte, um zumindest spielend Kinder zu schützen. Am Montag jedenfalls war der Fundort aufgeräumt, bevor Fuchs, Dachs und Krähen die Kadaver endgültig zerfetzt hätten.

Nicht nur Grünabfall, auch Kadaver fand eine Anwohnerin am Wochenende vor. Ekel-Fund, Kadaver, Hasen, Hermelinweg, Halver

„Das war nur 30 Meter vom letzten Haus weg“, sagt die Gassigängerin, deren Hund sich ebenfalls für den makaberen Fund interessiert hatte an der Stelle, wo gerne auch Strauchschnitt in der Natur entsorgt wird, so ihre Beobachtung. Und auch im vergangenen Jahr sei eine solche Fleischentsorgung an dieser Stelle schon einmal geschehen. „Illegale Beseitigung von Schlachtabfällen“ sei hier offenbar der Tatbestand, sagt Lutz Eicker vom Ordnungsamt. Ob der Verursacher dingfest gemacht werden kann, ist offen.

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