„Ein ganz besonderer Tag“

Regenbogenschule setzt buntes Ausrufezeichen

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Die Schulfamilie lässt es fliegen. Die Erstklässler waren mit Eltern und Lehrern zunächst in der Nicolai-Kirche zusammengekommen, und auch bei der Begrüßung in der Schule am Pestalozziweg drehte sich viel ums Thema Regenbogen.

Halver/Oberbrügge - „Es ist ein ganz besonderer Tag für Euch“, begrüßte Konrektorin Susanne Grieb-Falkenroth ihre neuen Schützlinge im Foyer der Regenbogenschule am Pestalozziweg. Mit der Einschulung der drei Klassen mit fast 100 Kindern hat dort eine neue Ära begonnen.

Das gilt ebenso für den Teilstandort in Oberbrügge. Zusammen mit der dortigen Grundschule läuft der Betrieb der neugebildeten Verbundschule in der Praxis an. Und so war es nicht nur ein „besonderer Tag“ für die Kinder und Eltern, sondern auch für Kollegium und Schulleitung. Rund zwei Jahre hatte man Zeit, sich nach der drohenden Schulschließung im Stadtteil organisatorisch zusammenzufinden.

Bunte Schultüten, nagelneue Schulranzen, Verwandte, Geschwister – rappelvoll war das Atrium am Pestalozziweg. Danach ging’s raus an die frische Luft, Luftballons aufsteigen lassen im Zeichen des Regenbogens und damit der neuen Verbundenheit der beiden Standorte.

Rückwärts zählen und loslassen bei Null: Dann schwebte die Ballontraube über dem Schulhof.

Für die Eltern gab es noch Gelegenheit, Atelier und Cafeteria zu besuchen, die Kinder folgten Klassenlehrern und Klassentieren in die Klassen und damit den Ernst des Lebens.

Ballons bleiben im Baum hängen

Auch in Oberbrügge begann der Tag mit buntem Gedränge im Bürgerhaus. Mütter aus dem Schulverbund hatten Kuchen gebacken und Kaffee gekocht, versorgten die neuen Schulkinder und ihre Eltern während Petra Schreiber, Schulleiterin des neuen Verbundes, sie begrüßte und Zweitklässler einen Willkommenstanz aufführten.

Schreiber erinnerte an die Geschichte des Schatzes am Ende des Regebogens: „Jetzt gilt es, diese Schätze zu entdecken.“ An der Seite der neuen Schulkinder werden dabei Maren Voß und Sebastian Kurz sein, die zu zweit die neue Klasse betreuen sollen.

Einschulung an der Regenbogenschule

Voß war es auch, die gemeinsam mit dem Klassenpinguin Paul die Kinder auf den Schulhof lotste, wo sie mehr oder weniger gemeinsam ihre Luftballons steigen ließen, bevor es in die Klasse ging. „Einige – das kennt man ja aus dem richtigen Leben – bleiben noch ein bisschen im Baum“, kommentierte Schreiber die unglückliche Flugrichtung einiger Ballons.

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