Keine Verletzten

Hoher Sachschaden nach Scheunenbrand / Ursache unbekannt

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[Update 10.10 Uhr] Halver - Bei einem Scheunenbrand in Halver-Grünenbaum entstand am späten Montagabend ein hoher Sachschaden. Wie es zu dem Feuer kam, wird nun von der Polizei untersucht.

Ein Nachbar hatte den Scheunenbrand in Grünenbaum entdeckt und gleich für die kommenden Tage tatkräftige Unterstützung angeboten. Die wird der betroffene Landwirt auch brauchen, denn nicht nur die Scheune, sondern auch etliche seiner Fahrzeuge sowie Werkzeug fielen den Flammen zum Opfer. Den dabei entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei vorläufig auf etwa 150 000 Euro. Es wurde niemand verletzt.

Das Gebäude machte dem Besitzer und der Feuerwehr Halver noch die geringsten Sorgen. Durch die massive Bauweise der Wände ist davon noch eine Menge erhalten geblieben. Darin ist aber ausgerechnet der erheblich jüngere der beiden Schlepper komplett ausgebrannt, ebenso wie mehrere Anhänger.

Keine Verletzten

Ein alter Traktor wurde massiv beschädigt, bei einem Suzuki war das Ausmaß der Beschädigung in der Nacht noch gar nicht erkennbar. Der auf Mutterkühe spezialisierte Landwirt verschaffte sich noch in der Nacht erst einmal selbst ein Bild von der Lage.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist derzeit unklar. Der Landwirt und auch die Polizei können sich einen technischen Defekt bei dem komplett ausgebrannten Trecker vorstellen, aber das müssen nun die Brandexperten der Kriminalpolizei klären.

Die Feuerwehr war mit zwei Einheiten vor Ort: Mit den Löschzügen Stadtmitte (LZ1) und Buschhausen (LZ4). 50 Feuerwehrleute rückten gegen 23.20 Uhr aus und waren bis etwa 1.30 Uhr mit den Löscharbeiten beschäftigt. Einsatzleiter Stefan Czarkowski betont, dass die Lage "noch überschaubar" war. Zwar mussten etwa 1000 Meter Schlauchleitung für die Löschwasserversorgung gelegt werden, aber die Wasservorräte auf den Fahrzeugen reichten, bis die beiden Hydranten lieferten. 

Allerdings müssen Feuerwehrleute in solchen Umgebungen immer mit besonderen Gefahren rechnen, nicht selten stellen Kraftstoffvorräte oder Gasflaschen von Schweißgeräten "explosive Überraschungen" dar. Auch hier musste ein Fass mit 300 Litern Diesel gekühlt werden, und in einem Anbau stand noch eine Propangasflasche. Beide Behältnisse konnten  gesichert werden.

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