Personenrettung mit Hubrettungsbühne

Einsatz am Aussichtsturm - Feuerwehr übt Notfall

Die vermeintlich verletzte Person wird hinuntergefahren und im Rettungswagen weiter behandelt.
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Die vermeintlich verletzte Person wird hinuntergefahren und im Rettungswagen weiter behandelt.

Halver - Der erste Einsatz der Halveraner Feuerwehr und des Rettungsdienstes des Kreises am Aussichtsturm an der Karlshöhe. Die Meldung: „Gestürzte Person im Aussichtsturm.“ Hinter der Rettung steckte eine Übung für die angehenden Notfallsanitäter des Kreises. Davon wussten die beiden Auszubildenden jedoch nichts.

„Gestürzte Person im Aussichtsturm“, war die Meldung, die am Donnerstag bei den Notfallsanitätern in Oeckinghausen in Halver auf den Meldern aufleuchtete. Dass es sich um eine Übung handelte, wussten die beiden Auszubildenden des Kreises zunächst nicht.

Der Ausbilder der beiden, Dominik Kirchheiß, allerdings schon. Er hat in Kooperation mit der Feuerwehr Halver eine Übung der besonderen Art arrangiert. Die Bitte wurde an den Heimatverein herangetragen und mit der Übergabe des Schlüssels für den Aussichtsturm an der Karlshöhe beantwortet. 

Knapp 24 Meter hoch ging es auf den Aussichtsturm mit der einzigen Hubrettungsbühne im Kreis.

Für die Möglichkeit danken die Einsatzkräfte. Zum ersten Mal in Gebrauch war dadurch auch das bei den Sanierungsarbeiten neu eingebaute Fluchtfenster. „Das war schon etwas Besonderes“, sagt Christoph Seibert von der Feuerwehr Halver. Ein Kollege hat oben im Turm eine verletzte Person gespielt, die gerettet werden musste.

23,5 Meter in die Höhe mit der Hubrettungsbühne

 Für die Feuerwehrleute und die Auszubildenden im zweiten Lehrjahr ging es hoch hinaus. Ganze 23,5 Meter hoch ging es auf den Aussichtsturm an der Karlshöhe mithilfe der Hubrettungsbühne, die seit 2012 in Halver steht. Die einzige ihrer Art im gesamten Märkischen Kreis. Mit dem Fahrzeug zu üben, ist etwas komplex und intensiv, sagt Seibert. Noch besonderer wird das Erlebnis, wenn mit dem Rettungsdienst gemeinsam geübt wird und die Realität so in die Übung einfließen kann, erklärt der Wehrmann. „So war es für jeden ein Mehrwert“, sagt Seibert und lobt das gute Verhältnis zwischen den Behörden und deren Kooperation. 

Übung blieb bis kurz Vor Schluss unentdeckt

Das war die erste Übung am Wahrzeichen der Stadt. Viele Jahre war der Turm für Sanierungsarbeiten gesperrt und bot jetzt die Gelegenheit für eine Übung an. Darüber freuen sich die Wehrleute, wie der Ehrenamtler Jörn Maximowitz sagt. Dass es sich um eine Übung handelte, merkten die zwei angehenden Notfallsanitäter erst, als der „Patient“ im Rettungswagen lag. Neben den „Schauspielern“ spielten aber die Auszubildenden, die an ihre Grenzen kamen und gute Arbeit leisteten, die Hauptrolle.

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