Einrichtung vom Kreis still gelegt

Vorerst darf im Kalysho Hochseilgarten bei Nieder Hedfeld nicht mehr geklettert werden – es fehlt offensichtlich eine Baugenehmigung.

HALVER ▪ „Wir haben die Anlage still gelegt“, lautete die klare Aussage von Ursula Erkens, Pressesprecherin des Märkischen Kreises, auf Anfrage unserer Zeitung. Bei dieser Anlage handelt es sich um den „Kalysho Hochseilgarten“ bei Nieder Hedfeld, den es bereits seit einigen Jahren gibt und in dem beispielsweise unter anderem eine Reihe von Realschülern im Rahmen von Suchtprophylaxe- Aktion geklettert sind.

Wie die Kreispressesprecherin weiter erklärte, gebe es keine Baugenehmigung für den Hochseilgarten. Daher müsse jetzt erst einmal geklärt werden, ob man dies einfach so machen dürfe. Schließlich handele es sich um eine bauliche Anlage – und für diese sei weder aus planungs- noch aus baurechtlicher Sicht bei der Stadt oder beim Märkischen Kreis (Bauaufsichtsbehörde) nachgefragt oder diese darüber informiert worden. Darüber hinaus gehe es auch um die Fragen der Sicherheit im Klettergarten.

In einem normalen Baugenehmigungsverfahren werde natürlich auch die Stadt gehört, meinte Erkens weiter. Von der, das signalisierte bereits Bürgermeister Dr. Bernd Eicker, können die Betreiber der Einrichtung bei Nieder Hedfeld möglicherweise Hilfe erwarten. Die Bereitschaft dazu wurde erklärt. Denn grundsätzlich, so erklärte das Stadtoberhaupt, sei es sehr attraktiv, wenn es in der Stadt Halver solch eine Anlage geben würde. Von den Betreibern des „Kalysho Hochseilgartens“ war gestern noch keine Stellungnahme zu erhalten, da einigen wichtigen klärenden Gesprächen in dieser Sache nicht vorgegriffen werden sollte. ▪ Det Ruthmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare