TuS Oberbrügge muss sich in Geduld üben

Einmal verschoben, jetzt Absage: Verein kann Jubiläum nicht feiern  

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Die 150-Jahr-Feier des TuS Oberbrügge wird vorerst nicht stattfinden. Aber dafür ist für das kommende Jahr ein Dorffest des Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen geplant. Hier ein Bild von der Erstauflage aus dem Jahr 2017

Ursprünglich wollten die Sportler und Aktiven des TuS Oberbrügge ihr 150-jähriges Bestehen bereits im Frühjahr feiern, doch Corona machte ihnen wie so vielen anderen Vereinen einen Strich durch die Rechnung.

Halver – Auch der neu auserkorene Termin am Samstag, 10. Oktober, kann aufgrund der Pandemie nicht gehalten werden. „Mit der Dynamik der Pandemie konnten wir im März nicht rechnen. Da war alles noch sehr frisch, deswegen wollten wir den Termin nicht nur absagen, sondern auch direkt neu ansetzen. Aber auch zum jetzigen Zeitpunkt macht eine Feier keinen Sinn. Es soll ja eine richtige Party sein, die den Leuten und uns Spaß macht. Derzeit können wir es aber leider nicht in der Form durchführen, wie wir es uns wünschen würden“, erklärt der TuS-Vorsitzende Peter Seyfried. 

Die Entscheidung sei auch in Rücksprache mit der Stadt getroffen, führt das Vereinsoberhaupt weiter aus. Wann die Feier nachgeholt wird, steht dagegen noch nicht fest. Dafür stehen bereits weitere Projekte in den Startlöchern, an denen sich die TuS-Akteure beteiligen wollen. 

Cross- & Quer-Lauf im kommenden Jahr

Dazu gehört das Dorffest, das vom Aktionsbündnis Oberbrügge-Ehringhausen bereits in den Jahren 2017 und 2019 durchgeführt wurde und im August 2021 neu aufgelegt werden soll. „Die beiden bisherigen Dorffeste waren wirklich ein voller Erfolg, es waren tolle Partys mit Dorfcharakter. Da wollen wir wieder alle Vereine, die Schulen, Kitas und die Jugendfeuerwehr involvieren und eine tolle Veranstaltung planen.“ 

Zudem steht für den TuS im nächsten Jahr mit dem Cross- & Quer-Lauf eine weitere Großveranstaltung auf der Agenda. Die 30. Ausgabe der Traditionsveranstaltung ist für den 12. Juni geplant. „Darauf möchten wir uns bestmöglich vorbereiten. Zudem werden wir mit einem Gremium auch in den kommenden Monaten noch einmal tagen, um weitere Ideen für das kommende Jahr zu planen.“

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