Eine Zäsur für die Initiative Pro Halver

Wachwechsel im Kreise der Vorstandskollegen und Helfer: (vorne von links) Olaf Panne ist ab 1. Mai neuer Geschäfsführer, Frank Turck übernahm das Amt des ersten Vorsitzenden von Ulrich Nockemann. ▪ F. Zacharias

HALVER ▪ In der Geschichte der Initiative Pro Halver stellt dieser Abschied eine Zäsur dar: Nach fast 18-jähriger Mitarbeit im Vorstand gab Ulrich Nockemann am Mittwochabend das Amt des ersten Vorsitzenden ab.

Überraschend kam dieser Schritt nicht – schließlich hatte der Halveraner Unternehmer seinen Abschied schon im Jahr zuvor angekündigt. Wehmut kam bei allen Beteiligten im Rahmen der Jahreshauptversammlung dennoch auf – wenn mit Frank Turck auch ein Nachfolger bereits gefunden wurde. Die 15 anwesenden Mitglieder wählten den Kfz-Meister einstimmig zu ihrem neuen Vorsitzenden (wir berichteten).

„Das ist eine historische Versammlung“, machte Christian Thunig, 2. Vorsitzender der Initiative, angesichts des Abschieds Ulrich Nockemanns deutlich. Von Beginn an habe dieser die Geschicke von Pro Halver mitgeprägt, immer wieder neue Idee eingebracht und viele Entwicklungen in der Stadt erst ermöglicht – wie etwa die Fokussierung auf die heimische Kultur, der sich die Initiative zu Beginn ebenfalls gewidmet habe. „Du bist optimistisch, kraftvoll und dabei immer bescheiden – das zeichnet dich aus“, so Thunig, der Nockemann für seine Verdienste dankte. Die Versammlung verabschiedete den Geehrten denn auch mit viel Applaus aus der Vorstandsriege.

Ganz ohne Wehmut kam auch Nockemann selbst nicht aus, als er sich für die Zeit im Vorstandsteam bedankte. Froh war er dabei über die Tatsache, dass er noch gemeinsam mit der Initiative ein finanziell schwieriges Jahr durchwandert habe. „Es war mir wichtig, dass wir aus diesem finanziellen Tief herausgegangen sind. Das musste ich noch mitmachen.“ Zuvor hatte Kassierer Ewald Wieloch berichtet, dass die Initiative durch Einsparungen und Mehreinnahmen – insbesondere infolge neuer Mitglieder – beinahe über einen ausgeglichenen Haushalt verfüge. „Du hinterlässt ein gut bestelltes Feld“, stellte Christian Thunig schließlich fest.

Und zugleich große Fußstapfen, wie sein Nachfolger Frank Turck anmerkte. Der neue Vorsitzende bedankte sich für das Vertrauen und versprach, bei Aktionen kein Mitglied vergessen zu wollen. „Ich sehe das als sehr, sehr schweres Erbe“, so Turck, der von Christian Thunig zuvor als Unternehmer vorgestellt worden war, der sein Geschäft nicht nur erfolgreich betreibt, sondern auch „an seinem Ort interessiert ist“. ▪ Frank Zacharias

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