Eine wirklich festgefahrene Situation

Auf der Straße hinter dem Kreativhaus Schüreichhofen bestand gestern die Gefahr, dass der Sattelschlepper mitsamt Anhänger umkippt. Zuvor hatte sich der Lkw auf der Straße nach Hakenberg festgefahren. ▪ Prillwitz

HALVER ▪ Als er dachte, das Schlimmste sei überstanden, kam es noch dicker: Gleich zweimal fuhr sich der Fahrer eines Sattelschleppers am Hakenberg und in Schüreichhofen fest und musste den 40-Tonner jeweils bergen lassen.

Der Mann war aus Richtung Radevormwald gekommen und wollte zum Kreisch. Am Dienstagnachmittag jedoch landete er auf der schmalen Stichstraße zum Hakenberg. Beim Rückwärtsrangieren geriet der 40-Tonner seitlich auf die unbefestigte Wiese, wo sich die Räder in den weichen Boden bohrten. Weil in der Nachbarschaft niemand helfen konnte, war der Fahrer gezwungen, die Nacht dort zu verbringen, wo sich sonst Fuchs und Hase gute Nacht sagen. „Es waren etliche Füchse hier, ich wurde immer wieder geweckt“, sagte er am Morgen danach unserer Zeitung. Mit einer schweren Zugmaschine konnte der Sattelschlepper dann aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Lange hielt die Erleichterung darüber aber nicht an, denn schon nach wenigen Metern fuhr der Fahrer gestern nicht in Richtung Bundesstraße 229, sondern bog nach Schüreichhofen und vor dem Kreativhaus Schüreichhofen nach rechts auf eine weitere schmale Straße ab. Nach wenigen Metern steckten Mann und Lkw dort erneut fest: Mit den Rädern war das Gefährt über den Fahrbahnrand hinaus geraten und im abfallenden Erdreich versunken. Polizei und Ordnungsamt rückten schließlich an, weil die Gefahr bestand, dass der Sattelschlepper umkippt. Ein Bergungsunternehmen sollte den Lkw-Fahrer gestern Nachmittag aus seiner erneut misslichen Lage befreien.

Ob der Lastwagen geborgen werden konnte und der Fahrer den Weg zum Kreisch schlussendlich doch fand, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. ▪ pri/iwo

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