„Eine Super-Geschichte“

Die „Landsknechte“ waren von ihrer Reise und den Auftritten im Vatikan begeistert.

HALVER ▪ „Das war eine Super-Geschichte!“, zeigt sich Hans-Peter Moch, Geschäftsführer des Fanfarencorps „Landsknechte“ auch einige Tage nach dem Besuch im Vatikan begeistert.

Dies gelte auch für alle anderen Musiker, die mit nach Rom gefahren sind, denn es „war etwas ganz anderes“ als die sonstigen Auftritte der „Landsknechte“ – trotz 18-stündiger Busfahrt. Gleichwohl habe die Logistik bestens geklappt. Und die Halveraner haben offensichtlich im Vatikan Eindruck hinterlassen, nicht nur wegen ihrer Uniformen, sondern auch wegen ihrer Musik. Denn bei einem Telefonat nach den Auftritten der „Landsknechte“ im Petersdom und auf dem Petersplatz hatte der Veranstalter signalisiert, das Fanfarencorps – wenn zeitlich und finanziell möglich – für eine andere Großveranstaltung im Herbst 2013 nach Rom einzuladen.

Die „Landsknechte“ konnten nach ihrer Ankunft im Vatikan als erste von elf deutschen und österreichischen Gruppen in den Petersdom einziehen und dort dann auch musikalisch den Gottesdienst eröffnen. Auch der Ausmarsch auf den Petersplatz, wo sehr viele Touristen warteten, sei ein einmaliges Erlebnis gewesen.

Das habe auch für die Benedikt-Parade rund um den Vatikan herum am folgenden Tag gegolten: Die Halveraner führten die mehr als 20 Gruppen wieder an. Zuvor hatten die „Landsknechte“ bei einer Stadtführung das antike und historische Rom ab Kolosseum kennen gelernt – und nach der Parade gab es eine Pasta-Party, bei der sich die Musiker untereinander austauschen konnten. Unvergesslich werde auch der Aufmarsch des Fanfarencorps beim Angelus-Segen bleiben, denn der Petersplatz war voller Menschen. Die lange Rückreise unterbrachen die „Landsknechte“ dann in Lingen, um dort ein Platzkonzert zu geben und an einem Schützenfestumzug teilzunehmen. ▪ det

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