Eine sanierte „Flohkiste“

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Die Verbindung zwischen den beiden Räumen ist hergestellt worden.

HALVER ▪ Der Durchbruch ist geschafft. Zwischen dem kleinen und großen Gruppenraum im Spielkreis „Flohkiste“ besteht nun eine Verbindung. Doch das ist nicht die einzige Änderung, die in diesen Tagen oberhalb des Jugendzentrums vorgenommen wird. Eine Renovierung wird gleich mit erledigt.

Eine Menge Staub wird aufgewirbelt. Zur Sicherheit haben die Mitarbeiter des Spielkreises das komplette Mobiliar abgedeckt. Bereits kurz nach Beginn der Arbeiten liegt hier eine dicke Dreckschicht darauf. Von Kindern ist hingegen nichts zu sehen. „Normalerweise haben wir die erste Osterwoche geöffnet und die zweite zu. Durch den Umbau ist die Einrichtung jetzt zwei Wochen geschlossen“, erklärt Spielkreis-Leiterin Rita Hoffmanns.

Und so können die Mitarbeiter der städtischen Hochbaukolonne hinter einem provisorischen Plastikvorhang auch mit dem Schlagbohrhammer hantieren. Ein Loch, das etwa die Größe einer Tür hat, wird schnell geschaffen. Nach den groben Arbeiten folgt der „Feinschliff“. Da jüngst ein Wasserschaden auftrat, wird nun die Sanierung vorgenommen.

Im kleineren Raum müssen die Holzpaneelen weichen, stattdessen erscheinen die Wände künftig in einem Elfenbeinton. Das übernimmt ehrenamtlich Maler Martin Rust für den Spielkreis. Darüber hinaus wird auch der Boden erneuert. Der alte Teppich kommt raus, ein strapazierfähiger Laminatboden rein.

Zum Abschluss soll in einem Bereich eine Ruhe-Ecke geschaffen werden, in einem anderen eine größere Spielecke. Die größeren Kinder können im größeren Raum spielen, die kleineren im anderen. Durch die neu entstandene Verbindung der Räume werde eine Trennung zwischen den Jüngeren und Älteren ermöglicht, da beide Gruppen nun zeitgleich beaufsichtigt werden können. So nutze man nun endllich beide Räume, was zuvor nicht so der Fall war, wie die Leiterin weiß.

„Der Frühstücksbereich bleibt aber auf alle Fälle erhalten“, setzt Hoffmanns auf das gemeinsame Frühstück am Morgen. Im Spielkreis „Flohkiste“ werden derzeit zwölf Kinder während der Zeit von 8 bis 13 Uhr betreut, die noch nicht alt genug für den Kindergarten sind. Ab April sind drei Betreuer dafür im Einsatz. ▪ Marco Fraune

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