Eine haarige Biologiestunde

Neuland ist für die Fünftklässler die Arbeit mit dem Mikroskop, unter das Haare gelegt wurden. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Auch in diesem Jahr nehmen wieder Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs des Anne-Frank-Gymnasiums an der naturwissenschaftlichen Olympiade teil – freiwillig und damit außerhalb des normalen Unterrichts.

Insgesamt sind es 20 Mädchen und Jungen, die im Fach Biologie „experimentieren, forschen, präsentieren“. Für 13 von ihnen begann am Montag die Experimentierphase, in der diesmal das Haar im Mittelpunkt steht.

Unter dem Motto „Eine haarige Angelegenheit: Haare – mehr als nur eine Kopfbedeckung“ müssen die Fünftklässler einen Informationsflyer herstellen. In dem sind dann beispielsweise Fragen wie „Was ist ein Haar?“, „Wie ist es aufgebaut?“ oder „Welche Funktionen haben Haare für Säugetiere und für Menschen?“ beantwortet werden. Zu den Aufgaben gehört ebenso, herauszufinden, unter welchen Umständen sich Haare sträuben und welchen biologischen Sinn dies hat. Letztlich sollen die Teilnehmer der Olympiade erklären, was beim Färben der Haare passiert und welche Farbe das Haar am haltbarsten macht.

Dazu ist natürlich die Arbeit mit dem Mikroskop notwendig. AFG-Biologielehrerin Stephanie Göbeler weiß, dass die Fünftklässler bisher in der Schule noch nicht mit einem Mikroskop gearbeitet haben – daher gibt es selbstverständlich Unterstützung und auch eine Anleitung über den Umgang mit dem Mikroskop. Einfacher erscheint da auf den ersten Blick die „haarige Zerreißprobe“, doch ganz so einfach ist ein einzelnes Haar nicht an einem Gewicht festzumachen. Irgendwann zwischen 50 und 60 Gramm riss das Haar bei einer Gruppe von Kinder. Sie mussten dann mit kleineren Gewichten den genauen Wert herausfinden. Spaß machte es den Kindern allemal – und alles wurde akribisch festgehalten. ▪ Det Ruthmann

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