Unfallschwerpunkt Kreuzung

Mehr Sicherheit: Einbahnstraße an Schule im MK 

Unübersichtlich: diese Kreuzung im MK.
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Unübersichtlich: diese Kreuzung im MK.

Eine Kreuzung im MK gilt als Unfallhäufungspunkt. Aus diesem Grund soll eine Einbahnregelung für mehr Sicherheit auf einer Straße an einer Schule sorgen.

Halver – Besonders angenehm zu befahren war die Kreuzung von Schulstraße und Von-Vincke-Straße noch nie. Das könnte sich ändern, wenn es nach aktuellen Überlegungen im Rathaus geht.

Die Abbiegesituation ist kritisch, weil Autos auf dem gut einsehbaren Geradeausstück der Von-Vincke-Straße häufig schnell und auch schneller als mit den erlaubten 50 km/h unterwegs sind. Für Abbieger aus der engen Schulstraße kann das kritisch werden. 2019 schaffte es die innerstädtische Kreuzung zur Aufnahme in den Katalog als Unfallhäufungspunkt. Zwei schwere Sachschadenunfälle, einer mit einer verletzten Person schlugen zu Buche. Fünf Unfälle waren es allein 2019, insgesamt neun im Zeitraum von drei Jahren.

Vielleicht mehr Platz für Außengastronomie

Vorschlag für die politischen Gremien werde sein, die Schulstraße im oberen Abschnitt zu entschärfen durch eine Einbahnregelung, bestätigt auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers Lutz Eicker, zuständig im Rathaus für Verkehrsangelegenheiten. Die Zufahrt zum Parkplatz des Rewe-Markts bliebe noch anfahrbar, aber unterhalb der Gaststätte Litfass würde die Einbahnstraßenregelung beginnen. Das heißt, dass die Schulstraße noch von der Von-Vincke-Straße aus befahrbar wäre, aber kein Verkehr mehr von unten auf die gefahrenträchtige Kreuzung gelangt.

Autos oft zu schnell: Von-Vincke-Straße.

Um die neue Verkehrssituation deutlich zu machen, so Lutz Eicker weiter, könnte zudem unterhalb des Litfass' auch eine bauliche Einengung vorgenommen werden – unter Umständen mit dem Nebeneffekt, dass die Gaststätte ein wenig Raum für Außengastronomie gewinnen würde. Auch für den Abholbetrieb der Kinder aus der Lindenhofschule könnte es Entlastung bedeuten, wenn weniger Verkehr durch die Schulstraße fließt.

Andere Zufahrt zum Rewe-Markt

Weiter entzerrt werden könnte die Situation mittelfristig auch dadurch, dass die Zufahrt zum Rewe-Parkplatz von der Thomasstraße aus umgestaltet werden könnte. Zurzeit ist darüber nur die Zufahrt möglich, künftig dann auch die Ausfahrt.

Über die Thomasstraße würde mit dem Wegfall der Schulstraße voraussichtlich mehr Verkehr fließen, doch das dürfte unproblematisch sein. Sie ist ausgelegt auf eine deutlich größere Verkehrslast, weil sie bei der Neuherstellung vor einigen Jahren auch für die Zunahme des Verkehrs mit der Eröffnung des Einkaufszentrums mit Aldi, Kaufland & Co. ausgelegt worden war. Zu einem möglichen Zeitrahmen wollte Eicker noch keine Aussagen treffen, der zudem darauf hinweist, dass zunächst das Einvernehmen in der Politik hergestellt sein müsse.

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