Eigentümer sieht keinen Bedarf

Die Gaststätte wird derzeit nicht betrieben. ▪ Weber

HALVER ▪ In und an der Herpine tut sich was. Neben dem Betrieb des Bürgerbades und dem geplanten Hochseilgarten sind auch der TC Halver und der Hundesportverein hier aktiv. Eine Neuauflage eines Gastronomiebetriebs im ehemaligen Pfannkuchenhaus ist dennoch nicht in Sicht, wie der Eigentümer Norbert Wessel auf Anfrage unserer Zeitung erklärt.

In den zehn Jahren vor der bislang letzten Schließung der Gaststätte hätte es immer wieder Pächterwechsel gegeben. „Jedes Mal ist das für uns ein finanzielles Risiko.“ Und da ihm noch kein Konzept vorgelegt worden wäre, das langfristigen wirtschaftlichen Erfolg für die Betreiber verspreche, hat Wessel die Suche nach einem neuen Pächter eingestellt. „In den vergangenen zwei Jahren habe ich keinerlei Aktivitäten unternommen.“ Nur die Wohnungen seien vermietet, die Gastronomie aber nicht.

Durch die Umwandlung der Herpine in ein Bürgerbad und dem damit verbundenen Engagement von Halveranern für ihr Freibad sieht der Eigentümer des direkt angrenzenden Gebäudes Möglichkeiten, dies positiv zu begleiten. „Ich finde die Initiative und die Art und Weise, wie es umgesetzt wird, gut und unterstütze das.“ So steht er der Idee vom Herpine-Geschäftsführer Dietrich Turck auch offen gegenüber, die leer stehende Gastronomiefläche teil- oder zeitweise den Herpine-Freunden zur Verfügung zu stellen. Ein erstes Gespräch hat bereits stattgefunden. „Ich bin sicher, wir finden eine Lösung“, zeigt sich Wessel gesprächsbereit.

Als verbesserungswürdig sieht er hingegen das Auftreten des Betreibers des Hochseilgartens an. Denn diesen vermisste Wessel bei der jüngsten Bürgerversammlung. „Ich war enttäuscht, dass sich der Investor dort nicht sehen gelassen hat.“ Wie berichtet, kamen hier auch die Auswirkungen des Betriebs auf die Parksituation zur Sprache. Doch auch darüber, dass es ein weiteres Freizeitangebot geben soll, freut sich Gebäudeeigentümer Wessel. „Ich sehe beide Projekte als sehr positiv an.“

Obwohl die Suche nach einem Gastronomiebetreiber ruht, will Wessel am Haus und an den Außenanlagen jetzt Hand anlegen. „Im Sommer soll auch außen etwas geschehen.“ Aktuell würden die Bäume gelichtet. Auch die Sanierung der ehemaligen Umkleideräume des Tennis-Clubs Halver steht auf dem Plan. ▪ Marco Fraune

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