Eigene kleine Leiter für den Enkel mitgebracht

Bei den Modellbahn-Tagen des MEC gibt es für die Besucher immer wieder etwas Neues zu entdecken. ▪ Ruthmann

HALVER ▪ Über Mangel an Resonanz können sich die Mitglieder des Modelleisenbahnclubs (MEC) Halver wahrlich nicht beklagen. Das gilt nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für das vergangenen Wochenende: Im MEC-Domizil im Industriegebiet Löhbach herrschte ein Kommen und Gehen, denn einerseits übt die Modelleisenbahn nach wie vor große Faszination auf Klein und Groß aus. Auf der anderen Seite gibt es beim MEC immer wieder ein neues Stück „altes Halver“ zu entdecken.

„Jetzt schau sich das einer an“, lachte MEC-Vorsitzender Peter Bell, als er einen Großvater mit seinem kleinen Enkel entdeckte. Denn der Opa hatte seine eigene kleine Leiter mitgebracht, damit der Enkel sich auch alles genau anschauen konnte. Selbst Bürgermeister Dr. Bernd Eicker ließ es sich trotz zahlreicher Termine nicht nehmen, sich die Modellanlage anzuschauen.

Vor etwa 21 Jahren hatte alles angefangen: Der MEC stellte im Rahmen des Weihnachtsmarktes im Heimatmuseum seine Anlage zum ersten Mal aus. Es folgten Modellbahn-Tage im Clubheim an der Kirchstraße – das sich schnell als viel zu klein erweisen sollte – , im Kulturbahnhof, in der Realschulaula und schließlich in der „eigenen“ Firmenhalle am „Weißenpferd 30“. Weil dort die Modulanlage und die – noch recht neue – Spur 1/2-Anlage nicht ab- und wieder aufgebaut werden muss, hat der Club die Schlagzahl der Ausstellung auf zwei pro Jahr erhöht.

Dies bedeutet letztlich für die Modelleisenbahn-Fans, dass sie noch mehr nachempfinden können, wie zum Beispiel die Bolsenbacher Teiche, das Modul „Bahnhof Anschlag“ oder „Karlshöhe“ entstehen werden. Angeschaut werden konnte aber schon die Kehrschleife unter der Kirmes oder die von den Jugendlichen geschaffene Waldlandschaft. Nicht sichtbar ist, dass nun alle Weichen und Signale der Modulanlage digital laufen. ▪ Det Ruthmann

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