Eicker-Unterschrift nach Klärung der Detailfragen

HALVER ▪ Setzt Bürgermeister Dr. Bernd Eicker nun seine Unterschrift unter den Antrag für die Zahlung der KII-Mittel, oder nicht? Diese Frage galt es in den vergangenen Tagen vor allem innerhalb der Verwaltung zu klären.

Nun deutet sich an, dass alle noch bestehenden Bedenken hinsichtlich des Konzepts für die Breitensportanlage auf der Karlshöhe aus dem Weg geräumt werden können. Denn: „Die Kuh ist jetzt vom Eis“, machte „Agilis“-Geschäftsführer Dieter Hoffmann heute im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich. So sei es der Gesellschaft gelungen, eine Kreditlinie in Höhe von 275 000 Euro bewilligt zu bekommen und somit den vorrangigen Bedenken des Bürgermeisters Rechnung zu tragen. „Telefonisch habe ich ihm das auch schon mitgeteilt, ein Teil der Unterlagen liegt ihm ebenfalls bereits vor“, so Hoffmann weiter.

Um die Fördermittel zu beantragen, muss, wie berichtet, der Hauptgemeindebeamte, also der Bürgermeister, mit seiner Unterschrift bestätigen, dass alle Punkte im Rahmen der Förderrichtlinien ordnungsgemäß erfüllt sind. Sollte sich dies hinterher als falsch herausstellen, könnte Eicker dafür haftbar gemacht werden. So war es in den jüngsten Diskussionen vor allem um eine Liquiditätslücke von rund 190 000 Euro gegangen. Eine Tatsache, die eine Unterzeichnung bislang hinauszögerte. Bislang.

In weiteren gemeinsamen Gesprächen, die in den nächsten Tagen für die Verwaltungsspitze sowie für die „Agilis“-Vertreter auf dem Programm stehen, sollen nun auch noch die letzten ungeklärten Fragen beantwortet sowie die endgültigen Formulierungen innerhalb der Verträge gefunden werden. „Damit es jetzt auch zügig mit dem Bau an der Karlshöhe losgehen kann“, hofft Hoffmann auf einen positiven Verlauf. Seiner Meinung nach seien nun alle Bedenken, die in der Ratssitzung geäußert worden seien, aus dem Weg geräumt worden, so dass der Unterschrift des Bürgermeisters nun nichts mehr im Wege stehe. „Dann warten wir nur noch auf das Okay vom Finanzamt.“

Wie Kämmerer Markus Tempelmann auf Anfrage erläuterte, wird es erst nach diesen internen Gesprächen einen Termin mit der Bezirksregierung in Arnsberg geben, verweist er darauf, dass man die Unterlagen vollständig zusammen stellen möchte. „Denn wir wollen natürlich vermeiden, dass hinterher noch etwas korrigiert werden muss.“ Schließlich möchte die Sportgesellschaft noch in diesem Jahr mit dem Bau der Anlage beginnen. ▪ Kerstin Zacharias

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