Arbeiten an Heerstraße nehmen Fahrt auf

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Die Bauarbeiten auf der Heerstraße müssen auf engstem Raum stattfinden – doch dass das Haus im Hintergrund in nächster Zeit abgerissen wird, hat nach Aussage von Straßen.NRW nichts mit der Maßnahme zu tun.

OBERBRÜGGE - Lange Zeit schien es, als stehe die Sanierung der Heerstraße unter keinem guten Stern – denn nach jahrzehntelangem Warten auf einen positiven Beschluss musste selbst der erst im März nochmals fixierte Starttermin 2. April bekanntlich aufgrund der Witterung verschoben werden. Doch am Montag rollten die Bagger endlich an – und die Arbeiten nehmen Fahrt auf.

Wie Bauleiter Carsten Spreemann von Straßen.NRW auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, beginne man nun sukzessive damit, die Versorgungsleitung von der Einmündung Narzissenweg aus zu erneuern. Der Abriss der hölzernen Fußgängerbrücke am Anemonenweg (wir berichteten) sei zwar vorbereitet, aber erst notwendig, wenn die Anwohner tatsächlich nicht mehr anderweitig ihre Straße verlassen können. Die Durchfahrt durch das Baufeld selbst sei für einige Linienbusse zwar noch möglich, aber: „Auch diese Möglichkeit wird es in der kommenden Woche nicht mehr geben“, betont Spreemann, der aber überzeugt ist, dass die Verkehrsteilnehmer durch die frühzeitige Ausschilderung von Umleitungsstrecken Kenntnis von den Bauarbeiten auf und unter der Heerstraße haben.

„Natürlich fragen viele vor Ort, was wir gerade machen oder wie es weiter geht. Aber bislang waren die Kontakte zu den Anwohnern durchweg positiv“, freut sich Carsten Spreemann über die Akzeptanz der Maßnahme, die ohne eine zweijährige Vollsperrung der Teilstrecke nicht realisierbar sei. Aufgrund der Topographie sei es schwierig gewesen, überhaupt ein Verkehrskonzept aufzustellen. Dass die Anwohner nun durch die Sperrung betroffen sind, sei sicher nicht schön, „aber leider nicht anders möglich“. - Frank Zacharias

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