Ehemaliges Schulgebäude soll vermarktet werden

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Im vergangenen Sommer wurde die Förderschule an der Susannenhöhe aufgelöst. Seitdem steht das Gebäude leer.

Halver - Werkbänke für die Grundschule Oberbrügge, Tafelsysteme für die Sekundarschule – das Inventar der ehemaligen Förderschule an der Susannenhöhe wird gesichtet und bei Interesse in städtischen Einrichtungen weiter verwendet. Für das Schulgebäude selbst sieht Kämmerer Markus Tempelmann aber keine weitere Nutzung seitens der Stadt Halver vor.

Von Friederike Domke

„Wir möchten das Gebäude gerne vermarkten“, sagte Tempelmann gestern auf Anfrage des Allgemeinen Anzeigers. Für kommunale Zwecke werde die ehemalige Schule – die im vergangenen Jahr aufgelöst wurde – nicht mehr gebraucht. Primär verfolge die Stadtverwaltung zwar den Verkauf des Gebäudes. Auch eine Vermietung sei unter Umständen möglich.

Aufgrund der vielen Räume könne sich Tempelmann eine Nutzung als Bürofläche vorstellen. In der Vergangenheit seien bereits Gespräche mit möglichen Interessenten geführt worden. Für den Standort der ehemaligen Schule in Oeckinghausen spricht das mittlerweile um das Areal herum entstandene Gewerbegebiet „An der Susannenhöhe“. „Das ist für eine Vermarktung durchaus sinnvoll“, sagte Tempelmann. Das Schulgebäude soll nun „schnellstmöglich“ einen neuen Besitzer finden. „Wir werden die Entwicklung im Laufe des Jahres beobachten und gegebenenfalls die Vermarktung vorantreiben.“

Zu welchem Preis das ehemalige Schulgebäude veräußert werden soll, dazu konnte Markus Tempelmann gestern keine Angaben machen.

Die Sporthalle des ehemaligen Schulgebäudes an der Susannenhöhe gehört laut Tempelmann erstmal nicht zum Pool der Verkaufsgebäude. Dort sind diverse Sportvereine und Gruppen untergebracht, denen man die Nutzung weiterhin ermöglichen wolle.

Während Markus Tempelmann für die Vermarktung des Gebäudes verantwortlich zeichnet, kümmert sich Kai Hellmann um das Mobiliar. Zunächst wurden Schulen und städtische Einrichtungen, wie das Rathaus, mit Inventar aus dem Schulgebäude versorgt. Der Rest kann in den kommenden Wochen verkauft werden. „Manches ist aber auch einfach schrottreif“, sagt Verwaltungsmitarbeiter Kai Hellmann.

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