Durchführung einer Hundebestandsaufnahme in Halver

Bargeldspürhunde bringen Geld zum Besitzer. Das ist die Ausnahme. In der Regel kosten Vierbeiner mehr, als sie einbringen.

HALVER ▪ Für einen Hund ist in der Stadt Halver eine Steuer von derzeit 78 Euro jährlich zu entrichten, bei zwei sind es 90 Euro und bei drei sowie mehr Hunden 102 je Tier. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass der Halter seine Tiere beim Steueramt auch gemeldet hat. Allerdings hat man in letzter Zeit festgestellt, dass nicht alle Hundehalter ihrer Pflicht der Anmeldung nachgekommen sind. Man geht davon aus, dass etwa 15 Prozent aller Halveraner Hunde nicht angemeldet sind. Aus diesem Grund führt die Stadt Halver nun kurzfristig eine Hundebestandsaufnahme durch.

Dies geschieht, nach 1996, zum zweiten Mal. Mitarbeiter einer von der Stadt beauftragten Firma werden sämtliche Haushalte aufsuchen und auf diese Art und Weise den aktuell vorhandenen Hundebestand feststellen. Die Mitarbeiter werden um den Auftrag ausführen zu können, die Wohnungen nicht betreten. Gleichwohl kann jeder eine von der Stadt ausgestellte Legitimation vorzeigen und muss es auch – die Legitimation kann im Zweifelsfall in der Verwaltung unter der Rufnummer 7 31 23 hinterfragt werden.

Wenn bei der Bestandsaufnahme nicht gemeldete Hunde festgestellt werden, können ihre Halter unter Umständen mit einer rückwirkenden Festsetzung der Steuer rechnen. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, dass – in Einzelfällen – Bußgelder bis zu einer Höhe von 5000 Euro fällig werden.

Auf Seiten der Stadt geht man davon aus, dass sich die Kosten dieser Bestandsaufnahme innerhalb eines Jahres durch höhere Einnahmen bei der Hundesteuer amortisieren.

Die Mitarbeiter der Firma werden heute mit den Legitimationen ausgestattet und zudem natürlich auf die datenschutzrechtlichen Bestimmungen hingewiesen.

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